Umwelt und Wiener Stadtwerke

Seit 2004 bin ich die starke Stimme für die Umwelt und den Tierschutz in der Wiener Stadtregierung. Mein erklärtes Ziel war und ist es, die Lebensqualität für die Wienerinnen und Wiener in unserer Umweltmusterstadt weiter auszubauen und auch für die nächsten Generationen zu sichern.

Mit der Regierungsbildung 2015 bin ich auch für die Wiener Stadtwerke zuständig und so freut es mich wirklich, künftig ein echtes „Daseinsvorsorge-Ressort“ gestalten zu können. Denn die so zentralen Bereiche wie die Trinkwasserversorgung, die Müllentsorgung, die Abwasserentsorgung, die Energieversorgung und der öffentliche Verkehr sind nun in einer Hand. Wir können daher bestimmte Synergien im Sinne der Wienerinnen und Wiener und im Sinne unserer Umwelt besser nutzen – und dies ist auch im Hinblick auf die wachsende Stadt ganz wichtig. Ganz klar ist für mich, diese Bereiche der kommunalen Daseinsvorsorge auch künftig in öffentlicher Hand zu halten und keine Privatisierungen zuzulassen – was auch ganz klar dem Wunsch der Wienerinnen und Wiener entspricht.
Neu in meinem Ressort sind auch die Märkte, die ich für einen ganz zentralen Bestandteil der Wiener Lebensqualität sehe. Ich möchte gemeinsam mit den GärtnerInnen und den Wiener LandwirtInnen verstärkt Wiener Produkte auf die Märkte bringen. Sie sind von höchster Qualität, garantiert gentechnikfrei und tragen aufgrund der kurzen Transportwege auch aktiv zum Klimaschutz bei – was in Zeiten des auch längst bei uns spürbaren, globalen Klimawandels das Gebot der Stunde ist.

Ein ganz besonderes Anliegen ist es mir seit jeher, bei Kindern und Jugendlichen das Interesse und das Verantwortungsbewusstsein für den Umweltschutz zu heben. Und so versuchen wir in allen Bereichen, den jungen Menschen in unserer Stadt Umwelt spannend und spielerisch zu vermitteln. Umweltpolitik ist vor allem auch Politik für die nächsten Generationen – und daher setzen wir schon im Kindesalter an.

Schon bisher waren Schwerpunkte meiner Arbeit die Schaffung von Parks und Grünräumen, sogenannter „Wohnzimmer im Freien“. Davon werden wir künftig noch viel mehr brauchen, denn Wien wächst und ich werde daher mit den Bezirken neue Großgrünräume schaffen und sichern. Zentral wird auch künftig die Abfallvermeidung sein, hier braucht es sicher auch neue Initiativen auf Bundesebene, wie etwa bei den Plastiksackerln.

Ein besonderes Anliegen ist mir auch weiterhin der Tierschutz, der gerade auch in einer Millionenstadt eine besondere Herausforderung ist. Wir haben mit dem neuen TierQuarTier in der Donaustadt neue Maßstäbe in der Tierversorgung und Tiervermittlung gesetzt und werden den erfolgreichen Weg weiterführen.
Ich scheue keine Herausforderungen und Konflikte, wie die Debatte um das Verbot des kleinen Glückspiels, der illegalen Wettlokale oder der Erfolg gegen den Generalpächter auf der Copa Cagrana gezeigt haben. Dort werden wir ab dem nächsten Jahr ein Top-Freizeitparadies am Wasser gestalten, wie es für eine Weltstadt wie Wien würdig ist. Auch die unleidige Geschichte mit dem Hundekot konnte ich mit der Einführung der WasteWatcher lösen, heute ist das „Sackerl fürs Gackerl“ eine Selbstverständlichkeit und Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt.

Ganz zentral ist mir bei all meinen Aktivitäten das gelebte Miteinander in unserer Stadt – das gerade in Zeiten wie diesen wichtiger denn je ist. Ob in den Nachbarschaftsgärten, in den Hundezonen, auf den vielen Spielplätzen, in den Parks oder sonst wo in unserer Stadt. Ich will das Miteinander fördern, die Menschen in unsere Entscheidungen einbinden, sie mitgestalten lassen und gemeinsam unsere Umweltmustertstadt in eine erfolgreiche Zukunft steuern.