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Ganz Wien bleibt clean!

Die Auszeichnung für Wien als sauberste Stadt durch die Wiener Fremdenführer im Vorjahr war schon ein besonderes Ereignis für mich. Die Anstrengungen der letzten Jahre haben sich gelohnt – und nicht nur unsere Gäste, auch die Wienerinnen und Wiener schätzen das hohe Sauberkeitsniveau unserer Stadt. Oft verdeutlicht auch ein Kurzbesuch im Ausland den Un-terschied – Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt!

Natürlich ist nicht alles perfekt, aber wir sind auf einem sehr guten Weg. Wer hat vor fünf Jahren einen Hundebesitzer gesehen, der das Gackerl seines Vierbeiners ins Sackerl gibt? Heute ist das für viele schon selbstverständlich, zugegeben nicht für alle. Aber daran arbeiten wir täglich. Damit Wien noch sauberer wird. Unser Angebot steht und jeder muss sich an die Sauberkeitsspielregeln in dieser Stadt halten.
Wer das nicht kapiert, der muss mit saftigen Strafen rechnen. Ich weiß noch gut, welch kontroversielle Debatten es vor der Einführung der WasteWatcher gab. Heute halten über 86 % der Wienerinnen und Wiener die WasteWatcher für eine „gute Sache“ – ein sensationeller Wert für eine Truppe, die Sauberkeits-Verstöße straft …

Top Angebot der MA 48 – 5 Mio Paket für mehr Sauberkeit

Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt, damit das so bleibt, hat die Stadt Wien das Angebot in den letzten Jahren enorm ausgeweitet, es wurde ein 5 Mio. Sauberkeits-Paket im Rahmen der “Aktion saubere Stadt” geschnürt. Dieses reicht von der Aufstockung der Mit-arbeiterInnen der Straßenreinigung von bislang 1.000 um weitere 200 Personen über 1.000 neue Mistkübel zu den bisher 14.000 Kübeln bis hin zur Gründung einer schnellen Eingreif-truppe, der sogenannten Kehrforce. Es gibt 19 Mistplätze, an denen Müll abgegeben werden kann, zudem mobile Problemstoffsammelstellen in den Bezirken. Die umweltgerechte Ent-sorgung der Altstoffe wird den WienerInnen überhaupt leicht gemacht, die MA 48 betreut in Summe rund 400.000 Behälter, insgesamt 197.000 Sammelbehälter allein für die getrennte Sammlung von Altstoffen auf Liegenschaften und mehr als 6.000 öffentlichen Sammelstellen. Für die Hundebesitzer gibt es mittlerweile über 2400 Hundesackerlautomaten, die kostenlos Sackerl für die Hinterlassenschaften der Hunde bereitstellen.

19 Mistplätze: http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/entsorgung/mistplatz/adressen.html

Problemstoffsammel-Stellen in Wien: http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/entsorgung/problemstoffsammlung/prosa.html

Mistplatz ABC – alle Infos zum Mülllsammeln: http://www.wien.gv.at/umwelt/ma48/entsorgung/mistplatz/mistplatzabc.html

Kontrollen durch die WasteWatcher

Kontrolliert werden die Regeln von den WasteWatchern, die seit Februar 2008 als im Einsatz sind. Bislang haben sie über 10 000 Amtshandlungen gesetzt. Sie sind in zivil als auch in Uniform unterwegs.
Schwerpunkte sind illegal abgelagerter Sperrmüll, “entführte” Einkaufswagerl und nicht weggeräumter Hundekot. Ein Organmandat kostet 36 Euro, die WasteWatcher als kontrollierende Organe können auch Anzeige erstatten. Die Anzeigen können sich auf bis zu 1.000 Euro belaufen, in besonders schweren Fällen verdoppeln.

Waste Watcher Bilanz 09.2010

Aktuelle Fallbeispiele aus dem Leben der WasteWatcher

1)
Eine Baufirma lagerte im 2. Bezirk Bauschutt, offene Zementsäcke neben einer genehmigten Baustelle in Baumscheiben. Aufgrund der Verunreinigung bekam die Baufirma eine Anzeige, die mit 220,- rechtskräftig abgeschlossen wurde.

2)
Ein Mann verlagerte im 16. Bezirk schmutzige, mit Chemikalien versehenes Was-ser, sowie Abfälle seines Fleischwarengeschäftes auf die Fahrbahn und wurde von den Überwachungsorganen dabei gesehen. Der Herr zeigte sich trotz Rechtsbeleh-rung uneinsichtig und bestand darauf angezeigt zu werden. 75,- Euro rechtskräftige Strafe war die Folge.

3)
2 Plakatierer beklebten die Wand einer Unterführung im 22. Bezirk und wurden dabei auf frischer Tat ertappt. Jeder der beiden bekam 75,- Strafe.

4)
Ein Mann räumte im 15. Bezirk ein Kellerlokal und ließ die halbe Einrichtung am Gehsteig stehen. Nach einem Hinweis der dort lebenden Anrainer konnten die Über-wachungsorgane durch Beweismittel und mit Hilfe der Anwohner den Verursacher eruieren. Dieser wurde angezeigt und bekam 330,- rechtskräftige Strafe.

5)
Ein Hundebesitzer räumte im 10. Bezirk den Kot seines Hundes nicht weg und wurde von den Organen daraufhin angesprochen. Der Mann reagierte uneinsichtig und meinte, dass keine Hundesackerlspender vorhanden seien. Ihm wurde die Rechtslage erklärt und außerdem wurde er informiert, dass die Hundesackerlspender eine Gratis-Zusatzleistung der MA 48 ist, jedoch jeder Hundebesitzer ein Behelfnis zur Entfernung des Kotes selbst mithaben sollte. Übrigens befand sich nicht unweit ein Hundesackerlspender der Stadt Wien. Da die Ausweisleistung verweigert wurde, musste die Polizei zur Datenaufnahme hinzugeholt werden. Den Hundekot hob der Mann trotz Aufforderung nicht auf. – Anzeige mit 320,- rechtskräftig abgeschlossen.

6)
Im 15. Bezirk wurde eine Dame beobachtet, deren Hund in einer Baumscheibe kotete. Die Beamten warteten, ob die Dame vielleicht zum in der Nähe befindlichen Hundesackerlspender gehen würde. Da sie aber daran vorbeiging, wurde sie von den Organen angehalten. Trotz Aufforderung räumte sie den Kot nicht weg. Im Zuge des Anzeigeverfahrens stellte sich heraus, dass diese Frau bereits im Jahr 2008 rechtskräftig bestraft wurde und somit eine Wiederholungstäterin ist. Die Anzeige wurde daher diesmal mit 320,- rechtskräftig abgeschlossen. Da sie im Jahr 2008 mit 150,- bestraft wurde, hat sich die Strafe nun verdoppelt. Insgesamt musste sie für 2 Hundekothaufen 470,- bezahlen.

  • Daniela Gassner

    Ich wohne in 23sten Bezirk – Liesing und bin etwas verwundert, denn ich habe NOCH NIE einen WasteWatcher gesehen. Und das macht sich auch bemerkbar. Überall auf den Gehsteigen liegt Hundekott. Egal wo man geht (auf der Straße, auf dem Gehsteig…) überall ist man gefährdet auf ein Hundekott zu steigen. Große, kleine, bunte, einfarbige. Noch nie habe ich in Liesing einen Hundehalter gesehen, der ein Häufchen weg geräumt hat. Ich bin einige Stunden in der Woche unterwegs (aufgrund meines Lauftrainings). Also fällt mir auch viel auf.
    Die Frage stellt sich nur. Gibt es nur in bestimmten Bezirke die besondere Aufmerksamkeit für Mist und Hundekott? Können die Liesinger einfach machen was sie wollen, weil ja eh keiner Kontrolliert?
    Man müsste sich mal die schönen Spielplätze ansehen, die von Hundeschei… verseucht werden. Und von den Leuten, die alles am Boden schmeißen, obwohl ausreichende Mistkübeln da sind.
    Vor meinem Haus: ausgeleerte Mistkübeln, Dreck liegt überall, im Fußballkäfig muss man Acht geben, dass man in kein Häufchen tritt. Rundherum um den Spielplatz kann man die Häufchen schon gar nimmer zählen. Kinder wollen und können da gar nimmer hin. Da kommen ja mehrere Faktoren zusammen. Die Jugendlichen, die alles zerstören und Mist hinterlassen und die Hundehalter die den Dreck nicht räumen. Ich frage mal ehrlich. Wer will denn das vor seinem Fenster haben?
    Wo kann man sich hin wenden? Was kann man tun? Man kann doch nicht zulassen, dass die Rücksichtslosigkeit grenzenlos wird? Wie soll ich meinem Kind Regeln und Respekt beibringen, wenn wir fast bei jedem Schritt auf der Straße genau das Gegenteil erleben?
    Ist es denn nicht möglich auch mal in der liesinger Gegend mehr Kontrollen einzuführen? Dafür wären Ihnen bestimmt sehr viele Bürger sehr dankbar!
    Mit herzlichen Grüßen
    Daniela Gassner
    1230 Wien

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Daniela Gassner

    Ich verstehe Ihre Verärgerung über unsere Mitmenschen die es nicht der Mühe wert finden Ihren Müll und die Hinterlassenschaften Ihrer Hunde selbst richtig zu entsorgen. Genau das ist der Punkt an dem wir ansetzen und ein Umdenken erreichen wollen. Wir haben schon viel erreicht, leider ist es aber noch nicht auf dem Standard den wir uns als Ziel gesetzt haben. Wir sind daher auf die Mithilfe von BürgerInnen wie Ihnen angewiesen. Ich bedanke mich für Ihre Engagement.

    Sofern Sie uns konkrete Adressen zukommen lassen wollen, schicken wir gerne Waste Watcher in Ihre Umgebung. Gerade gestern haben wir wieder neue Waste Watcher angelobt die sich mit Engagement für Sauberkeit einsetzen werden.

  • Elisabeth Reicher

    Ich kann nur eines immer wieder feststellen, in der Gegend des Wr. Radstadions werden zwar die Hundstrümmerl fein säuberlich von den meisten Hundebesitzern verpackt, aber leider werden in der näheren Umgebung die Mistkübel nicht entleert. Sieht sehr gustiös aus, wenn die Sackerln mit den Hundeexkrementen am Boden, rund um den Mistkübel verstreut liegen. Ich wohne in der Nähe und bin auch nicht gewillt, die Sackerln mit mir nach Hause zu tragen. Das kann wohl nicht Sinn und Zweck der Aktion scharf sein, dass die Mistkübel nicht geleert werden. Muss dann die MA 48 auch 36,– Euro für das Gackerl bezahlen, weil nicht geleert wird oder bleiben wir Hundebesitzer wieder mal allein auf der Strecke? Übrigens ist dies nicht meine erste Beschwerde, dann klappts wieder mal 2-3 Wochen und dann geht alles wieder von vorne an. Vielleicht kann man endlich was für die Entleerung der Mistbehälter tun. Die Hundebesitzer wären sicher sehr dankbar. Nicht nur, dass die Behälter mit den Sackerl im Zoofachhandel teuer sind (in der Nähe gibts nämlich keine Behälter mit kostenlosen Sackerln), wäre dann noch ein Problem gelöst. Danke

  • Dieter Turk

    liebe Frau Sima,
    ich bin sehr froh, dass sie sich als ehemalige Umweltaktivistin und Mutter aktiv für ein saubereres Wien einsetzen und auch Erfolge dazu vorweisen können.
    Insbesondere sehe ich einen Fortschritt im Bereich des Hundekots, der schon in einigen Bereichen Wiens positiv bemerkbar ist.
    Nun gehe ich gerne mit meiner Familie auf der Schmelz spazieren, sie kennen sicherlich den grossen Kleingartenbereich mit den Kinderspielplätzen.
    Hier gibt es eine grosse Hundebesitzer Frequenz und die entsprechenden Folgen – stellt man dann einen Hundebesitzer zur Rede, der seine Hunde direkt vor einem €36 Taferl ihre Notdurft verrichten lässt – wie ich letzten Samstag, kommt es zu einer Agression und Uneinsichtigkeit, die mir zu denken gibt.
    Anscheinend ist die regelmässige Abstrafung bei einigen männlichen Hundebesitzer die einzige Methode, dem entgegenzuwirken, das nicht lösbare Problem dabei ist das Ausweichen in die Nachtstunden. Meine Bitte – schicken sie einen ihrer WasteWatcher mal in den 16. Bezirk auf die Schmelz. Das Problem ist ja offensichtlich :)

    Besten Dank
    Dieter Turk, 1160 Wien

  • Blagojevic Sona

    Sehr geehrte Frau Stadträtin!
    Ich kann mich den Anregungen der Frau Gassner von 23. Bezirk nur anschließen. Wir wohnen im 4. Bezirk in der Schelleingasse 28-30, ich persönlich habe da in unserem Stadtpark auch noch keinen WasteWachter gesehen. Dabei kann ich Ihnen garantieren, dass diese die Stadtkassa mit beachtlichem Beitrag von den finanziellen Strafen füllen können, und zwar regelmäßig. Das traditionelle Problem hier ist der Hundekot, den die rücksichtlosen Hundebesitzer ohne weiteres hinterlassen, beim „drauf Hinweisen“ werden sie sogar aggressiv, sodass sich keiner mehr traut sie auf diese ihre Pflicht aufmerksam zu machen. Ich selbst habe eine fast dreijährige Tochter, ein Speil auf der sonst schöner Grünfläche ist dadurch definitiv unvorstellbar. Dabei verstehe ich nicht, warum dieses Problem überhaupt besteht, da diese Flächen jeden Tag von der MA48 sauber gemacht werden (Mühl, Abfälle, jedoch nicht der Hundekot) : wäre es nicht effizienter, besser einen WasteWachter zu bezahlen als einige Mitarbeiter, die die Abfälle jeden Morgen entsorgen? Das betrachte ich als Kommunikationsdefizit, der abgebaut werden soll. Außerdem würde sich auch die Disziplin der rücksichtlosen Menschen verbessern, die für diesen Zustand Verantwortung tragen. Ich persönlich beobachte fast täglich einen jungen Mann, der die Hinterlassenschaften seines Hundes absolut ignoriert. Hiermit die erste Frage an Sie: wäre es möglich, falls die Beweise da sind (ich kann dies mit Digitalkamera filmen), ihm endlich für seine chronische Arroganz zu bestrafen? Ich habe gelesen, dass im Falle eines Ähnlichen die Strafe für drei Mal „Nichthundekotwegräumen“ von fast 1400 € verhängt wurde, was ich für völlig korrekt finde. Zweite Frage betrifft das Problem von 3 nebeneinander liegenden Bäumen, die im Januar grundlos gestümmelt worden sind: grundlos darum, weil sie sich auf einer im ganzen Park größten Fläche befanden, waren gesund und optisch auch tip top in Ordnung, ganz geschweige über die Positiven für die Umwelt. Gibt es da überhaupt ein Konzept und Entscheidung von mehreren Experten, wie exakt die Grünflächen in Wien zu erhalten gehören? Was war in diesem Falle der Grund für diese „Verwüstung“?
    Sehr geehrte Frau Stadträtin, ich bedanke mich für alle Ihre Bemühungen und viele Projekte, die definitiv helfen, unsere Stadt sauberer zu halten! Hiermit appelliere ich an Sie, uns einige WasteWachter auch in den sonst schönen Part in die Schelleingasse zu delegieren, wofür Ihnen die meisten Bewohner recht dankbar wären!
    Dr. Blagojevic Sona, Wien 4

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Dieter Turk
    @ Blagojevic Sona

    Vielen Dank für Ihre ausführlichen Kommentare. ich sind bei unseren Bemühungen für ein sauberes Wien für Ihre Mithilfe dankbar. Ich habe die von Ihnen bekanntgegebenen Adressen an unsere Waste Watcher weitergegeben um sie in die Kontrollroute aufzunehmen. Bitte halten Sie mich über Veränderungen am Laufenden.

  • Ana Lozano

    Favoriten ist auch sehr schmutzig…
    Ich würde mich auch auf Waste Watchers freuen.
    Vielen Dank

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Ana Lozano

    Liebe Frau Lozano,

    Wir schicken unsere Waste Watcher gerne umgehend in Ihre Gegend. Schreiben Sie uns bitte, wo genau Sie besondere Verunreinigungen vorgefunden haben. Sie können diese hier als Kommentar veröffentlichen oder mir direkt über das Kontaktformular dieser Website schicken. Ich danke Ihnen für Ihre Mithilfe Wien sauer zu halten.

  • Ana Lozano

    Sehr geehrte Frau Sima,

    Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
    Es gibt wirklich viele Verunreinigungen in der Inzersdorfer Strasse, Davidgasse, Alxingergasse… in der Umgebung von Laxenburger Strasse.

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen, Wien sehr sauber zu halten. Ich komme aus Spanien und schreibe hier meine Doktorarbeit und finde Wien wirklich toll und allgemein ganz sauber.

    MfG

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Ana Lozano

    Danke, dass Sie sich die Zeit genommen haben uns diese genauen Angaben zu schicken. Unserer Waste Watcher werden diese in Kürze in Ihre Route aufnehmen und verstärkt kontrollieren.

  • Blagojevic Sona

    Liebe Frau Stadträtin,
    in meinem Kommentar von 28.4.2010 versuchte ich, die damalige Situation bzgl. des Hundekotes im 4. Bezirk (Bärlipark, Zugang Schelleingasse 28-30) zu beschreiben. Hiermit kurze Information über das aktuelle Geschehen: Veränderungen konnte ich leider keine feststellen, nach meiner fast täglichen empirischen Beobachtung sehe ich keinerlei Verbesserungen. Es gibt immer dieselben, die den Hundekot beispielhaft entsorgen, sowie die „chronischen Sünder“, die arrogant und rücksichtslos vorgehen und für die Entsorgung von Hinterlassenschaften Ihrer Hunde prompt andere machen wollen. Es handelt sich beispielsweise um einen jungen Mann, der täglich zweimal (in der Früh und spätnachmittag) mit einem, manchmal sogar mit 2 Hunden unterwegs ist und bis jetzt noch kein einziges Mal den Kot von seinen Hunden beseitigt hat, obwohl die Sammelsäcke immer zur Verfügung stehen. Er sowie manche anderen gehören rigoros zu bestrafen. Übrigens, die Waste Wachter habe ich hier auch noch nie gesehen und nachdem verhalten sich auch die Unordentlichen, vielleicht haben sie eine Tour zu dem Zeitpunkt absolviert, zu dem sich alle Hundebesitzer an die Regeln gehalten haben. Deshalb bitte ich Sie nach den Möglichkeiten, unsere Adresse erneut an sie dringend zu deponieren, damit wir das „saubere Wien“ auch in unserem Park sichtbarer spüren können!
    Im Voraus bedanke ich mich bei Ihnen für Ihre Bemühungen und verbleibe mit freundlichen Grüßen,
    Blagojevic Sona

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Blagojevic Sona

    Liebe Frau Blagojevic,

    Vielen Dank für Ihre erneutes Schreiben. Wir haben Ihre Adressangaben sofort an die Waste Watcher weitergegeben. In Kürze werden Sie die Waste Watcher verstärkt bei Ihnen kontrollieren.

  • Blagojevic Sona

    Vielen Dank, Frau Stadträrin. Ich weiss, dass die Kontrolle nicht immer und nicht überall sein kann, es sollte mehr im Denken von jeden Einzelnen sein. Ich freue mich über Ihre Bemühungen, heisse sie herzlich willkommen und hoffe, dass bei uns auch bald die Verbesserung in Sicht ist.
    Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit, beste Grüße, Blagojevic Sona.

  • Dieter Turk

    liebe Frau Sima,
    bis dato habe ich noch nie einen Waste Watcher im Bereich der Schmelz bemerkt, ich gehe regelmässig dort mit meiner Familie (2 Kleinkinder)auf den Kinderspielplatz oder spazieren.

    Auch auf dem Kinderspielplatz an der Rückseite der Sportanlagen gibt es manchmal Hundebesitzer, die sich innerhalb der Umzäunung mit ihren Hunden aufhalten.

    Ich liebe Hunde, aber in der Stadt ist es nicht möglich, ohne Rücksichtname einigermassen miteinander auszukommen. Speziell die männlichen Hundebesitzer räumen meist den Hundekot nicht mehr weg.
    Aufgrund schlechter Erfahrungen, die auch in Richtung Gewaltandrohungen gegen mich und meine Familie gingen, stelle ich keine Hundebesitzer zur Rede.

    In keiner von mir besuchten Großstädten ist das Hundekotproblem ein so offensichtliches. Wieso schafft es von Chicago über Lissabon bis hin zu Moskau die Stadtverwaltung, eine nachhaltige Lösung zu finden und in Wien geht zwar was weiter, aber so langsam, als wenn wir noch eine K&K Monarchie wären.

    Saftige Strafen, DNA Kontrollstellen etc. wären angebracht

    Liebe Grüsse

    Hier gibt es eine grosse Hundebesitzer Frequenz und die entsprechenden Folgen – stellt man dann einen Hundebesitzer zur Rede, der seine Hunde direkt vor einem €36 Taferl ihre Notdurft verrichten lässt – wie ich letzten Samstag, kommt es zu einer Agression und Uneinsichtigkeit, die mir zu denken gibt.
    Anscheinend ist die regelmässige Abstrafung bei einigen männlichen Hundebesitzer die einzige Methode, dem entgegenzuwirken, das nicht lösbare Problem dabei ist das Ausweichen in die Nachtstunden. Meine Bitte – schicken sie einen ihrer WasteWatcher mal in den 16. Bezirk auf die Schmelz. Das Problem ist ja offensichtlich

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Dieter Turk

    Lieber Herr Turk,

    Ich danke auch Ihnen für den konstruktiven Beitrag und habe Ihr Anliegen direkt an die Waste Watcher mit der Bitte um verstärkte Kontrollen weitergeleitet.

  • Vannesa

    sehr geehrte frau stadtrat,

    ich finde den elan mit dem jetzt das thema hunde angegangen wird sehr positiv. auc die aktionen mit den waste watchern finde ich super und ich denke das er in manchen bereichen viel bewirkt hat. was mich brennend interessieren würde ist aber die frage ob das auch nach den wahlen so bleibt?
    mit freundlichen grüßen
    vanessa v.

  • David

    konnte von einer Aufräum Initiative nicht viel sehen, war eher enttäuscht wie der August 2010, reservierte Grillplatz auf der Donauinsel aussah und will in Zukunft einen sauberen Grillplatz mieten können.

    Fordert Mitsprache wenn für Sauberkeit in Wien gesorgt wird.

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ David

    Entschuldigen Sie bitte die unerfreulichen Vorkommnisse bei den Grillplätzen der Donauinsel. Wir sind bemüht diese sauer und ordentlich zu halten. Zu diesem Zweck werden die Plätze von uns regelmäßig gereinigt und verstärkt kontrolliert. Sofern Sie mir genauere Angaben zu Ort und Zeit zukommen lassen kann ich versuchen genaueres ausfindig zu machen.

    Um in Zukunft solchen Erlebnissen vorzubeugen kontrollieren unsere Waste Watcher auch verstärkt in Schwerpunktaktionen auf der Donauinsel.

  • Wagner R

    Vielleicht könnte man auch mal Waste Watcher in die Hundezone am Laaerberg schicken. Dort wird zwar wirklich jeder Haufen augehoben, dafür gibt es Mitmenschen meist ohne Hund die Ihren Dreck meistens Essensrest, Pizzaschachteln, Bierflaschen, Dosen, Papierln einfach in die Wiese werfen. Samstags und Sonntags sind auch immer die selben da die dann Ihre Plastiksessel die Sie mitgenommen haben einfach ins Gebüsch schmeissen (fürs nächste Wochenende)und auch ihren eigenen Rasenmäher mitnehmen und sich ihre Stelle wo sie immer sitzen mähen (konnte ich schon 3 mal beobachten).Vielleicht könnte man auch daran etwas ändern

    Danke

  • rosa m.

    Sauberkeit wird in Wien gross geschrieben, das ist toll!
    Nun gibt es leider unter den Wienern, besonders unter den Männlichen, eine Unart, das Spucken. Überall wird hingespuckt, sogar in die ubahn!
    Im Sommer hatte ich Gäste aus dem Ausland in Wien, die hatten sich wirklich gewundert über diese Personen, es war mir fast unangenehm!
    Ich finde, dieses Problem muss thematisiert werden. Von einem Erwachsenen Menschen kann man verlangen, dass er in ein Taschentuch spuckt!
    Allem Anschein nach hat die Stadt Wien genug Geld, um Werbekampagnen zu schalten, man sieht ja überall Plakate, und Gackerlstecker und Hundesackerlautomaten usw…da wird man bitte einmal dieses Thema gross ansprechen können..mich wundert es ja, dass sie das bisdato noch nicht getan haben!!!

  • m. tuchl

    guten tag,
    ich finde die idee mit den werbeplakaten (hundekot in schneekugeln) zwar wirklich gut. dennoch denke ich dass in wien oft probleme mit großen werbekampagnen einfach “überkleistert” werden sollen. es wird einfach außer werbung nichts/oder viel zu wenig gemacht.
    ich wohne erst seit einigen jahren in wien und muss sagen dass ich schockiert war und bis heute manchmal bin. ich habe selten eine so verkommene stadt gesehen. hundekot und dreck wohin man schaut. es ist wirklich oft peinlich wenn man besuch aus anderen städten hat. obdachlose, junkies, bettler, ständig zwischenfälle in der u-bahn.
    eine kampagne – egal wie gut und wichtig sowas sein kann – kann niemals “echtes” handeln ersetzen.
    ich wohne im 18ten bezirk. die belastung durch den hundekot ist dramatisch. zusätzlich dazu ist in der nachbarschaft ein obdachlosenheim dessen bewohner täglich die gesamte umgebung mit flaschen, tetrapacks, dosen, spucke und urin zumüllen. ich habe mich schon unzählige male über unsere probleme bei verschiedenen stellen beschwert. ohne erfolg. nur einmal bekam ich eine antwort vom bezirksvorsteher. der meinte ich bilde mir das alles nur ein.

    der langen rede kurzer sinn:
    ich finde die aktion toll. doch sollte sowas immer nur der beginn einer “echten” aktion sein.
    beste grüße
    m. tuchl

  • Peter Matzka

    Liebe Frau Stadträtin,

    wir wohnen im 4. Bezirk in der Weyringergasse. Vom U1-Ausgang Weyringergasse ist dies die direkte Verbindung zum Belvedere und wird dementsprechen auch von vielen Touristen benützt. Leider bleibt der Hundekot in unserer Gasse nicht nur im Rinnsal sondern auch mitten am Gehsteig liegen, manchmal klebt er auch eklig an einer Hauswand (keine Ahnung wie die das anstellen).
    Vielleicht ist unsere Gasse auch für Hundebesitzer eine Durchzugsgasse zum Grünstreifen Prinz-Eugenstraße und manche Hunde schaffen es nicht bis dorthin. Jedenfalls würden wir uns über Besuche der Waste-Watcher sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Peter Matzka

  • Hammer

    Es sind eindeutig zu wenig WasteWatcher´s unterwegs , zumindest im 22.Bezirk . Hundekot bzw. die vollen Sackerl werden nicht im Müll sondern in den Wiesen und auf Gehwegen entsorgt .
    Weiters sind ein Großteil der Mülleimer beschädigt und vor allem im Umkreis von ca. 3km des Donauzentrums findet man haufenweise entführte Einkaufswagerl aller möglichen Firmen .

    Herzliche Grüße
    Hammer Ulrich
    1220 Wien

  • Anonymous

    Sehr geehrter Herr Ulrich!

    Herzlichen Dank für Ihr Schreiben vom 16. Juni 2011 an Umweltstadträtin Mag. Ulli Sima. Seitens des Büros der Geschäftsgruppe Umwelt möchte ich auf Ihr Anliegen eingehen.
    Ich kann ihren Unmut über rücksichtslose Hundehalter die die Hinterlassenschaft ihres Hundes nicht wegräumen sehr gut verstehen.
    Die Waste Watcher haben aufgrund der in den letzten Jahren gesammelten Beschwerden über Problembereiche in den Bezirken einen Routenplan als Grundlage ihrer Einsatztätigkeit. Diese Bereiche werden in regelmäßigen Abständen zu unterschiedlichen Tages- und Abendzeiten durch uniformierte aber auch zivil bekleidete Überwachungsorgane verstärkt kontrolliert. Selbstverständlich werden die Routenpläne immer wieder ergänzt und die Kontrollen beschränken sich nicht nur auf diese Bereiche. Ich habe Ihr Schreiben an die Magistratsabteilung 48 weitergeleitet, damit die genannten Bereiche in die Routenpläne aufgenommen werden und mit regelmäßig Kontrollen eine Verbesserung der Situation erreicht werden kann. Befinden sich die beschädigten Mülleimer auch im Umfeld des Donauzentrums? Wenn sie mir genauere Angaben zukommen lassen könnten, dann kann ich der Magistratsabteilung 48 die besagten Standorte weiterleiten damit diese rasch getauscht werden.
    Ich möchte mich für Ihr Engagement für ein sauberes Wien bedanken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Stefan Fischer

    Ing. Stefan Fischer
    Büro der Umweltstadträtin
    1010 Wien, Rathaus

    Tel.: (01) 4000 81 352
    Fax: (01) 4000 99 81 352
    E-Mail: stefan.fischer@wien.gv.at

  • Wien666

    Sehr geehrte Frau Sima,
    wer hat Sie den bei der letzten Kampange beraten???? Ich finde es extrem DANEBEN überdimensionale Hundehaufen auf Plakaten in Wien zu sehen. Und damit bin ich nicht allein, finden sehr viele Wiener übers Ziel hinausgeschossen. Mich würde ja noch interessieren, welches Bild Touristen so von unserer Stadt haben.
    Super eckelige Kampange !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Mit freundlichen Grüßen

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