Die WasteWatcher wurde in den letzten Jahren mit zahlreichen Fällen konfrontiert, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger nicht an die Sauberkeitsspielregeln gehalten haben. Für das große Engagement der gesammten Truppe hat sich auch Wiens Bürgermeister, Michael Häupl, gestern im Rahmen der 3 Jahres Jubiläumsfeier bei den vollzählig vertretenen Waste Watchern bedankt:
Fallbeispiel 1)
Die WasteWatcher beobachteten einen Hundebesitzer im Wieden, dessen Hund in eine Baumscheibe kotete. Nachdem der Mann weiterging, ohne den Kot unverzüglich aufzuheben, wurde er von den Beamten angesprochen und über das Reinhaltegesetz aufgeklärt. Der Mann verweigerte aber die Ausweisleistung, meinte der Kot sei zu dünn zum Aufheben und außerdem zahle er sowieso Steuern. Er forderte die Beamten auf, ihn anzuzeigen und ging in sein Wohnhaus, wobei er den Beamten die Türe zuschmiss. Nachdem die Beamten anläuteten, öffnete der Mann und beschimpfte wieder die Beamten. Diese sprachen eine Anzeige aus, die mit 320,- rechtskräftig abgeschlossen ist. (more…)
Über 12.000 Amtshandlungen in Sachen Sauberkeit haben die WasteWatcher als Organe der öffentlichen Aufsicht seit Beginn ihrer Arbeit im Februar 2008 getätigt – heute feiern sie ihr 3-jähriges Jubiläum. Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt, unsere Service-Angebote an die Wienerinnen und Wiener greifen und die strengen Kontrollen der Sauberkeitsspielregeln zeigen ihre Wirkung.
Die Bilanz 2010 sei sehr erfreulich, es gab um 24 % mehr Amtshandlungen und fast eine Verdreifachung der Infogespräche. Uns geht es nicht um maximale Strafen, sondern um maximale Sauberkeit. Das Geld, das die WasteWatcher bei Sauberkeitsverfehlungen einnehmen, ist natürlich zweckgebunden für Sauberkeitsmaßnahmen in der Stadt. Die Erfolgszahlen lassen sich aber nicht nur in jenen vom Amtshandlungen messen, sondern sehr konkret bei den messbaren Rückgängen von illegal abgelagertem Sperrmüll, „entführten“ Einkaufswagerln, weggeworfenen Tschickstummeln und liegen gelassenem Hundekot auf Wiens Straßen und Gehsteigen. (more…)
Um Euch allen einen Einblick zu geben, was ich als für die Lebensqualität in dieser Stadt zuständige Stadträtin so alles auf meiner Agenda habe, habe ich für das Jahr 2010 eine Auswahl zusammengestellt: Ich habe einige unbequeme und kontroversielle Themen wie etwa den Hundeführschein angepackt und auch viele schöne Dinge wie etwa den neuen Yppenplatz auf dem Programm gehabt.
Nicht per Zufall wurde Wien auch heuer wieder zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität der Welt gewählt. Dahinter steckt harte Arbeit aller in dieser Stadt Verantwortlichen und natürlich auch meiner MitarbeiterInnen.
Viel Engagement haben wir heuer in den Hundeführschein für Kampfhunde gesteckt – bei der Volksbefragung im Februar haben sich 89 % der Befragten für einen solchen ausgesprochen. Meine Aufgabe war es, diesen Wunsch rasch umzusetzen – und das ist uns auch sehr gut gelungen, seit 1. Juli ist der Führschein für gewisse Hunde Pflicht, die Abwicklung funktioniert sehr gut. Ich bin froh, dass wir diese Maßnahme umgesetzt haben, wollen wir doch Ängste und Risken minimieren und das friedliche Miteinander von Hund und Mensch in unserer Stadt weiter verbessern. (more…)