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Artikel mit dem Tag ‘Tierschutz’

Pläne zum TierQuarTier: Die bestmögliche Versorgung für Wiens Tiere!

Mit dem TierquarTier Wien entsteht auf 9.700 m2 bebauter Fläche, Wiens modernste Adresse für den Tierschutz: Über 150 verlassene, ausgesetzte oder entlaufene Hund, rund 300 Katzen und 200 bis 300 Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Kaninchen finden ab 2015 im neuen Tierschutzkompetenzzentrum in der Donaustadt Platz und warten dort auf ein neues Zuhause.

Ulli Sima mit Alex DarvillAls organisatorischen und technischen Berater in Tierschutzangelegenheiten für das neue Haus konnten wir den englischen Spezialisten Alex Darvill gewinnen. Die Engländer sind in Sachen moderne Tierheime Vorreiter in Europa, und für uns eine professionelle Unterstützung. Alex Darvill und seine Firma Agora Design & Management sind seit 1998 auf Planung und Bau von Tierheimen weltweit spezialisiert, haben Tierheime nicht nur in England, sondern auch in den Niederlanden, in Frankreich, Rumänien, Japan, Saudi Arabien, Oman und Mozambique realisiert.

Wir haben uns etliche ihrer Projekte angeschaut und waren begeistert von der Sachkenntnis im Bau von Tierheimen. Unkomplizierte Leitsysteme für die BesucherInnen, kurze Wege für die Angestellten, kratzfeste, unverwüstliche Materialien, schön gestaltete Zwinger, Außenbereiche und Käfige, in denen sich die Tiere wohl fühlen, modernste Quarantänestationen, durchdachte Lüftungs- und Heizungssysteme mit hohem Komfort und Umweltfreundlichkeit – all das hat uns überzeugt.

Tierhaltung in Wien: Artgerecht und funktional

Das Wohlergehen der Tiere sowie die schnelle Vermittlung in ein neues Zuhause stehen im Zentrum der Philosophie von Alex Darvill. Daher ist der Bau an viele und vor allem hohe Anforderungen geknüpft. Damit sich Tiere und Menschen wohlfühlen, müssen die Außenbereiche, Zwinger und Käfige nicht nur funktional, sondern auch artgerecht und weitläufig gestaltet werden. Auch die Verwendung von langlebigen, kratzfesten Materialen ist wichtig. Die Quarantänestationen werden nach den modernsten Standards errichtet.
Für die Pflege erkrankter Tiere steht zusätzlich eine eigene Krankenstation zur Verfügung, um zu gewährleisten, dass diese rasch wieder gesunden und vermittelt werden können.

Begegnungsräume für Mensch und Tier

Weitere Anforderungen an den Bau sind kurze Wege für die Angestellten und Besucherfreundlichkeit. Hierbei spielen neben einem freundlichen und gemütlichen Ambiente einfache und verständliche Leitsysteme sowie unterschiedlichste Begegnungsmöglichkeiten zwischen Mensch und Tier eine zentrale Rolle.

Dazu wird es im TierquarTier auch gemütlich eingerichtete „Begegnungsräume“ geben, in denen sich zukünftige tierische und menschliche MitbewohnerInnen in möglichst natürlicher, ungezwungener Atmosphäre kennen lernen.

Das TierQuarTier Wien wird auch über einen Hundeschulungsplatz, einen Mehrzweckraum für Schulungen und Tagungen sowie über einen Spielplatz verfügen. Der Spielplatz ist so situiert, dass sich die Kinder und die Tiere nicht gegenseitig stören.

Anordnung der Zwinger – Schutz vor Störungen für die Hunde

Gerade bei den Hunden zeigt das Modell von Alex Darvill, dass die Anordnung der Zwinger sehr wesentlich ist – es dürfen dort BesucherInnen nicht einfach „vorbeispazieren“.
Denn Hunde reagieren sehr sensibel auf diese Störungen. In den Hundebereich haben neben den PflegerInnen und PatInnen nur diejenigen Menschen Zutritt, die sich ernsthaft für ein Tier interessieren. Das Konzept ist dabei so ausgelegt, dass sich die Hunde unbeobachtet fühlen und in ihrem natürlichen Verhalten beobachtet werden können.

Schutz vor Schall-Emmissionen für die Wohngebiete in der Donaustadt

Das TierQuarTier Wien wurde so geplant, dass es zu keiner Belästigung durch betriebsbedingten Schallemmissionen kommt. An der östlichen Grundgrenze sind die Zwinger Nord-Süd-gerichtet, die Zwischenräume sind an der Grundgrenze baulich geschlossen. Die westlichen Zwinger sind einerseits gegen die Bebauung im Osten, auf der anderen Seite Richtung S2 gerichtet.

Die Gebäude selbst verhindern so eine freie Schallausbreitung in Richtung der bestehenden Wohngebiete. Weitere geplante Maßnahmen sind die topografische Bearbeitung des Geländes an sensiblen Stellen (niedrige Hügel), geplante Begrünung sowie der Bau einer Mauer mit Böschung gegen den Parkplatz. D.h. durch die richtige Planung, die Anordnung der Zwinger und die richtigen Materialien wird es zu keiner Lärm- und Geruchsbelästigung kommen.

Wir haben einen absolut perfekt durchdachten Plan für das TierQuarTier, in dem sich die Tiere wohlfühlen werden, von wo aus sie hoffentlich auch sehr rasch wieder weitervermittelt werden und das für die Wienerinnen und Wiener ein beliebtes Ausflugsziel wird – ähnlich wie in England, wo Tierhäuser von der Bevölkerung gern besucht werden und ein Miteinander von Mensch und Tier stattfindet.

Auszug aus Projekten von Darvill in Irland und UK:
• New Centre Build, Dublin (für Dogs Trust)
• Referral Hospital, Glasgow (für Vets Now)
• John MacDougall Visitors Centre (für Animal Health Trust)
• Southampton Renovations (für Blue Cross)
• Heaven’s Gate (für National Animal Welfare Trust)
• New Centre Build (für Battersea Dogs and Cats Home)
• Wheal Alfred Farm (für National Animal Welfare Trust)
• Veterinary Centre, Kennett (für Ash Tree Veterinary Centre)
• Kettering (für easipetcare)
• Training & Exhibition Centre and Post & Store (für Cats Protection)

Homepage: http://www.agoramanagement.com

Alle Infos zum TierquarTier Wien: www.tierquartier.at

Bester Schutz für Wiens Fiaker-Pferde durch eine Novelle des Fiakergesetzes

Um den Schutz der Fiakerpferde in Wien zu verbessern, muss es einige gesetzliche Änderungen geben. Diese Novelle habe ich heute mit Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou in einem Pressegespräch angekündigt. Wir werden in einigen Bereichen nachjustieren und gesetzliche Verschärfungen machen, um den besten Schutz für die Fiakerpferde in Wien zu gewährleisten.

Die letzte Novellierung des Wiener Fiaker- und Pferdemietwagengesetz liegt einige Jahre zurück, die Vollzugspraxis wurde nun evaluiert. Mit zahlreichen Änderungen im Gesetz und in der entsprechenden Betriebsordnung werden künftig etliche Bereiche verschärft und präzisiert, um noch besseren Schutz für die Pferde aber auch verstärkte Sicherheit im Straßenverkehr zu gewährleisten. Aufgrund seiner Konzentration im innerstädtischen Bereich und dem dortigen starken Verkehrsaufkommen ist das Gewerbe eine besondere Herausforderung, zumal lebende Tiere im Einsatz sind. Die Qualität der Leistung muss durch rigorose Kontrolltätigkeiten gesichert sein. (more…)

Aus dem Weihnachtsbaum am Rathausplatz werden Fledermauskästen gefertigt

Aus dem Weihnachtsbaum werden FledermaushäuserAm Freitag, 7. Jänner 2011 wurde der Weihnachtsbaum auf dem Rathausplatz umgeschnitten. Aus dem Holz der 28 Meter hohen und 74 Jahre alten Fichte, die aus dem oberösterreichischen Mühlviertel stammt, stellen MitarbeiterInnen des Forstamts der Stadt Wien heuer erstmals Fledermauskästen her. Diese sollen den nachtaktiven Tieren Unterschlupf in Wien bieten. Die ersten Modelle werden noch im Frühling im Erholungsgebiet Wienerberg im 10. Bezirk sowie im Randbereich des Wienerwaldes montiert.

Fledermäuse sind streng geschützt

Fledermäuse zählen in Österreich und europaweit zu den am meisten gefährdeten Tierarten. In Österreich leben 26 Fledermausarten, viele davon sind in der „Roten Liste“ der gefährdeten Säugetiere Österreichs angeführt. Grund dafür sind die oft fehlenden Lebensräume. Die heimischen Arten verbringen den Tag und den Winterschlaf in Quartieren. Unterschlupf finden die Tiere in Dachböden, Bäumen, Höhlen oder auch in Holzstößen. (more…)

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