Am kommenden Montag, dem 4. April, lade ich zu einem großen Anti-Atom-Gipfel ins Wiener Rathaus. Wien kämpft seit vielen Jahren engagiert und auf allen Ebenen gegen grenznahe Atomkraftwerke. Wir wollen nun mit dem Gipfel ein Zeichen setzen und gemeinsam mit den NGOs den europaweiten Atomausstieg vorantreiben.
Geladen sind u.a. NGOs wie GLOBAL 2000, die Plattform gegen Atomgefahr, Mütter gegen Atomgefahr aus Freistadt, atomstopp_atomkraftfrei leben!, die internationale NGO Friends of the Earth (FoE), die Wiener Umweltanwaltschaft, weiters Atomschutzbeauftragte aus den benachbarten Bundesländern Niederösterreich und Burgendland, Wissenschafter vom Institut für Risikoforschung und vom Forum für Wissenschaft und Umwelt und Vertreter der politischen Parteien im Rathaus. (more…)
Wien ist von den dramatischen Vorfällen in Japan nicht direkt betroffen. Dennoch gilt es nun, bei allem Mitgefühl für die Opfer, einen Neustart in der Anti-Atom-Politik zu setzen und einen Stufenplan zum europäischen Atomausstieg zu starten. Wenn Europa die Chance jetzt nicht nützt, dann wird die Atomlobby die dramatische Situation aussitzen und wie nach Tschernobyl zur Tagesordnung übergehen. Wir haben einen Etappenplan für einen europäischen Atomausstieg entwickelt: (more…)
Solange es EURATOM gibt, werden mit Steuergeldern Atomkraftwerke in Europa finanziert, das ist inakzeptabel!
Der EURATOM-Vertrag manifestiert als Gründungsvertrag der EU die völlig ungerechtfertigte Vormachtstellung und einseitige Finanzierung der Atomkraft.
Der Wiener Gemeinderat hat bereits im Juni 2004 eine Resolution unterschrieben, in der die
zuständigen Mitglieder der Bundesregierung aufgefordert werden, sich dafür einzusetzen, dass „ der Ausstieg aus der Atomkraft in Europa vorangetrieben wird“ und im Hinblick auf EURATOM wird konkret gefordert, „den Ausstieg aus dem Vertrag zu bewirken, sofern keine Revision bezüglich Förderung von AKWs geplant ist“. (more…)