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Information zur geplanten Regelung der Schutzhundeausbildung

Nach der großen Akzeptanz des Hundeführscheins für sogenannte Kampfhunde, der das konfliktfreie Zusammenleben von Mensch und Hund in Wien fördern soll, war es uns ebenfalls ein Anliegen, entschieden gegen das „Scharfmachen“ von Hunden im Stadtgebiet Wiens vorzugehen. Es wird daher die Schutzhundeausbildung “gegen den Menschen“ oder zur Steigerung der Aggressivität von Hunden für Zivilpersonen künftig verboten.

Es spricht nichts gegen die sportliche Ausbildung oder den sportlichen Wettbewerb von Hunden. Uns ist das Einhalten gewisser Standards, wie zum Beispiel der „Österreichischen Prüfungsordnung für Hundesport“ gemäß der vom ÖKV veröffentlichten Prüfungsordnung ein wichtiges Anliegen. Ebenfalls ist es im Hundesport allerdings auch wichtig, dass Züchter, Trainer und Hundeabrichteplätze zertifiziert werden und somit einheitliche Qualitätskriterien erfüllen.

Hier noch einmal im Detail unser Standpunkt. Der sportlichen Betätigung von Hundehaltern mit ihren Hunden steht nichts im Weg, aber in Sachen Sicherheit und friedlichem Zusammenleben von Mensch und Hund in der Großstadt sind wir mit unseren Maßnahmen einen großen Schritt weiter.

  • Salomon Michael

    Sg Frau Sima

    Das klingt schon mal vernünftiger. Aber dieses Gesetz gibt es ja schon!

    MFG Saomon Michael

  • Monika Österreicher

    Sehr geehrte Frau Sima,

    um mich meinem Vorposter anzuschließen: “Das klingt schon mal vernünftiger”!

    Auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass Sie dezidiert und unmissverständlich auch die Ausbildung nach ÖPO 1-3 von diesem Verbot ausnehmen und Schutzhundeausbildung nach der Österreichischen (ÖKV) oder der Internationalen (FCI) Prüfungsordnung anerkennen.

    Es wäre außerdem begrüßenswert, wenn Sie sich in Zukunft bei kynologischen Fragen von sich aus und rechtzeitig an die jeweiligen Experten (ÖKV, Rasseverbände, Ausbildungsverbände) wendeten.

    Und bitte schreiben Sie nicht mehr – wie in Ihrer Aussendung – dass 90 % der Bevölkerung das so wollten. Gerade mal etwas mehr als einem Drittel war es wichtig genug, überhaupt zur Bürgerbefragung zu gehen. Und DAVON (und nicht von der gesamten Bevölkerung) waren es knapp 90 %. Dazu kommt, dass es betreffend die Ausbildung nach ÖPO/IPO überhaupt keine Frage gab. Man kann sich in dieser Hinsicht also NICHT auf ein direktes Befragungsergebenis beziehen. Das war ganz alleine Ihre Interpretation und vielleicht noch der Menschen, von denen Sie sich (offensichtlich nicht besonders gut, zumindest in Hundefragen) beraten lassen.

    Ich hoffe, dass in Zukunft der Dialog im Vordergrund steht und zwar bereits zu Beginn einer Entscheidungsfindung!

    Mit freundlichen Grüßen

  • Markus Pollak

    Tja, Frau Stadträtin…

    SIE und alle aufmerksam beobachtenden Menschen wissen ganz genau wie das Spiel gespielt wurde und bitte sparen Sie sich die heuchlerischen Erklärungsversuche, wir wissen ganz genau wie Ihre vorigen, von Unkenntnis getragenen Kommentare gemeint waren!

    Macht nichts, falls Sie durch die vielen Kommentare, Videos und Erklärungen der Hundesportler wirklich etwas gelernt haben und wegen neu gewonnenen Erkenntnissen die Wende in diesem Thema eingeleitet haben, kann ich nur gratulieren und mir wünschen, dass Sie auch beim Thema “Pflicht-Hundeführschein” einen mutigen Schritt in die richtige Richtung setzen…dieser Schritt wäre ein NEU ÜBERDENKEN und BESSERE Wege finden!

    Dass Halter von sogenannten Kampfhunden bei allem Widerstand der Vereine und Verbände gegen das angedachte Verbot der Schutzhunde-Ausbildung unter die Räder gekommen sind und ihre berechtigten Anliegen und Vorwürfe nicht mit gleichem Nachdruck vorgebracht wurden, ist eine rein politische Angelegenheit, die wir Halter der “geopferten” Hunderassen allen Beteiligten nicht vergessen werden.

    Sie, Frau Stadträtin, wissen, dass Sie uns für politische Zwecke missbrauchen und WIR wissen, dass wir uns das nicht ohne lang anhaltendem Widerstand gefallen lassen!

    Unsere Gesprächsbereitschaft ist und bleibt vorhanden, nehmen Sie unser Angebot an und ersparen Sie uns verzögernde Störmaßnahmen (da helfen auch 500 Prüfer nicht) und einen Rechtsstreit, den Sie nicht gewinnen können.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Pollak

    0660/2233100
    info@bullterrier.cc

  • manfred adam

    ich habe nochmals den das genaue statement gelesen.
    also ist es doch so dass auf hundeausbildungsstätten ,die dem Ökv,direkt oder indirekt unterstehen,Rassehundevereine etc. weiter ausgebildet werden.
    ich finde dass ist ein sehr guter ansatz.
    nur wenn ich die liste der führscheinprüfer durchlese sind einige dabei die mitglieder von ausbildungsvereinen sind ,die vom ökv nicht anerkannt werden ,da sie sich nicht den internationalen prüfungsordnungen unterwerfen
    ich würde die stadtregierung auffordern diese liste nochmals zu überarbeiten und in zusammenarbeit mit dem Ökv die prüfer auszusuchen
    wenn dies nicht geschieht führt sich die ankündigung von zusammenarbeit mit dem ökv ad absurdum.
    vieles wäre nicht notwendig gewesen wenn frau sima nachgedacht hätte und die ersten einsprüche auch gelesen und sich beim fachmann(frau)erkundigt hätte.
    also bitte überarbeitung der prüferliste.

  • Ingeborg Haszprunnar

    Wer bitte, von den hier angeführten RICHTER, untersteht dem Ö K V ??
    Oder ist es für die Führscheinprüfung nicht so wichtig, wer diese abnimmt?

    *
    Zone 1: Innen (Innere Bezirke = Bezirke 1 bis 9)
    *
    Zone 2: Nord (Floridsdorf, Donaustadt, Brigittenau)
    *
    Zone 3: Nord-West (Ottakring, Hernals, Währing, Döbling)
    *
    Zone 4: Süd-West (Hietzing, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Liesing)
    *
    Zone 5: Süd (Favoriten, Simmering, Meidling)

    Aberle, Katharina: , Link

    Adler, Yvonne: 0664/3454602, Link, Zone: 1, 2, 3, 4, 5

    Bayer, Karin: 0699/10182723, Link, Zone: 3, 4

    Bielenberg, Dr. Wiebke: 0699/122 344 24, Link

    Braun, Mag. Gudrun: 0676/544 34 73, Link, Zone: 4, 5

    Bräuer, Nicole: 0699/108 562 67, Zone: 1, 3

    Chromecek, Eggi: 0699/120 695 17, Zone: 1

    Chvala-Mannsberger, Dr. Sonja: 0676/33 24 260, Link, Zone: 5

    Drescher, Mag. Eva: 0676/709 19 69, Zone: 4, 5

    Durstberger, Ingrid: 0699/10 68 81 22, Zone: 5

    Eckstein, Barbara: 0676/53 69 509

    Eder, Andrea: 0699/10681566, Link, Zone: 2

    Fischer, Margot: 0676/36 92 325, Zone: 4, 5

    Fuhrmann, Ines: ohne Telefonangabe, Link, Zone: 2

    Gebauer, Dipl.Päd. Michael: 0676/615 24 34 , Zone: 2, 3

    Glaser, Gabi: 0699/102 977 99, Link, Zone: 1, 2, 3, 4, 5

    Grossauer, Kurt: 0664/81 63 906, Link, Zone: 2

    Habres, Anna: 0676/337 45 62, Link

    Halwachs, Susanne: 0664/25 18 170, Link

    Hartl, Sonja: 0699/18575388, Link, Zone: 3, 4

    Hofmann, Ing. Bernhard: 0699/100 44 602, Zone: 4, 5

    Kisser, DI Ernst: 0660/5281581, Zone: 2, 3

    Klein, Eva: 0664/4004664

    Kriegl, Mag.Dr. Carina: 01/480 10 61, Link, Zone: 3, 4

    Kriz, Alexandra: 0676/52 91 419, Link, Zone: 1, 5

    Kurzbauer, Johann: 0664/45 24 017 , Zone: 4, 5

    List, Mag. Brigitte: 0664/844 01 07, Link, Zone: 2, 3

    Mannsberger, Elisabeth: 0699/19 22 99 87, Link, Zone: 2, 3

    Marx-Dawid, Dr. Nora: 0676/950 91 70, Link

    Mayer, Andreas: 0650/383 23 63 , Zone: 2, 5

    Mencigar, Kornelia: 0676/45 52 113, Link, Zone: 4, 5

    Novak, Margarethe: 0664/2535712, Zone: 4, 5

    Petrak, Mag. Martin: 0699/192 033 03, Link

    Preyer-Bayer, Herwig: 0676/47 27 257, Link, Zone: 1, 2

    Rader, Uschi: 0650/911 91 44, Link, Zone: 2, 5

    Rechberger, Mag. Sabine: 0699/104 094 96, Link, Zone: 2, 4

    Reder-Marko, Ulrike: 0676/531 66 06 , Zone: 4

    Sadovsky, Ing. Gernot: 0664/433 36 30, Zone: 4

    Schmied, Christine: 0664/37 39 675 , Link, Zone: 4, 5

    Schwaiger, Dipl. Ing., Mag.a Sonja: 0664/4251020, Zone: 1, 2

    Smejkal, Peter: 0664/511 40 24, Zone: 1, 2

    Stastny, Gabriele: 0676/33 47 050, Link, Zone: 3, 4

    Steppan, Dr. Gabriele: 01/492 00 44, Link, Zone: 3, 4

    Stuc, Heinz: 0664/501 97 42 , Zone: 4, 5

    Weber, Karl: 0650/20 720 60 , Zone: 4, 5

    Widder, Helga: 0664/48 45 009, Link, Zone: 2, 4

    Wimmer, Martin: 0664/844 01 03, Link, Zone: 1, 3

  • manfred adam

    ich hoffe dass der ökv auch diese liste zur überprüfung einfordert
    wir hundler wissen, nicht die rasse ist es, es ist das was daraus gemacht wird
    also lieber freund pollak ich denke die unterstützung von hundesportlern hast du

  • Monika Österreicher

    tja, manfred und markus, es ist wie halt leider so oft: wir hinken um jahre hinterher. während in anderen ländern (und auch in tirol) die rasseliste wieder abgeschafft wurde, weil sie sich in keiner weise bewährt hat, führt man in wien diese liste erst einmal ein. ob das sinn macht oder nicht, ob das auf verlässlichen studien, erhebungen und erkenntnissen beruht – völlig egal! wir haben wahljahr in wien!

    dann wird noch fälschlicherweise behauptet, 90 % aller(sic!) wiener wären für die rasseliste, und schon hat man ein populistisches gesetz zusammen gezimmert.

    offenbar können die tatsächlich anstehenden probleme nicht in angemessener zeit (also rechtzeitig vor der wahl!) gelöst werden. also, redet man einfach ein problem daher, bis die bürger tatsächlich glauben, sie hätten ein solches, und schon kann man es ganz leicht lösen, sich gegenseitig auf die schulter klopfen und sich in der öffentlichkeit mit selbstbeweihräucherungen in die mandatsmehrheit loben!

  • Barbara Sztark

    Ich freue mich für Euch Österreicher, das wir “Hundler” doch etwas bewirken konnten.
    Zu den Rasselisten kann ich nur sagen: Blödsinn ! ! ! Es hat nirgends was bewirkt. Oder doch? Ja, es hat bewirkt das wundervolle Hunde die Tierheime überbevölkern, das ganze Rassen am aussterben sind usw.

    Man sollte eher mal darüber nachdenken, was kann man gegen auffällige
    Hund(halter) tun. Bei uns wird es z.B so gehandhabt: Egal was man für Hunde hält, ob Yorkie oder Staff, sie werden alle gleich “behandelt” von den Gemeinden. Erst wenn ein Tier auffällig wird, werden die Halter überprüft und Auflagen gemacht, selbst bei einem Zwergpudelchen.
    In so einem Fall ist ein sogenannter “Anlagehund” der Pudel und der Pudel wird zu einem “Listenhund”. Dies wird von Fall zu Fall EINZELN entschieden und nicht Rasseabhängig.
    Ich finde das ist schon mal der bessere Weg.
    Die Politiker sollten sich darüber mal Gedanken machen.

    In diesem Sinne,
    hundesportliche Grüße
    Barbara

  • Monika Österreicher

    Sehr geehrte Frau Sima,

    wir Hundesportler bitten Sie – um weiteren “Missverständnissen” vorzubeugen – klarzustellen, dass die Sparten ÖPO 1 bis 3 in vollem Umfang in Wien auch in Zukunft ausgeübt werden dürfen!

    Diese Prüfungsstufen sowie die Ausbildung dazu entsprechen voll und ganz ihren Anforderungen an den Hundesport, da dieser “Schutzdienst” (in der Prüfungsordnung Abt. C genannt) weder “gegen den Menschen gerichtet” ist noch “Aggressionen steigert”. Ebenso wird dadurch weder die “Gefährlichkeit gesteigert” noch die “Unberechenbarkeit”.

    “Die Zucht, Ausbildung,
    Verkauf, Erwerb, Haltung und Verwendung von Hunden zu Schutz- und
    Wachzwecken soll verboten werden.”

    Diese Passage finde ich in Kombination mit “Vom Schutzhundeausbildungsverbot ausgenommen sind natürlich Diensthunde des
    Bundes.” besonders unklar. Wie sollen die Diensthundeabteilungen des Bundes mit Hunden versorgt werden, wenn Zucht, Verkauf, Erwerb, Haltung und Verwendung verboten sind und lediglich die Ausbildung (wen oder was will man da noch ausbilden?) erlaubt ist. Bitte auch hier um Klarstellung, WAS damit gemeint ist.

    Im Interesse eines “konfliktfreien Zusammenlebens” sollten diese Passagen von Ihrer Seite her klar definiert werden.

    Ebenso erwarten wir eine Zusicherung, dass von dieser international anerkannten und hoch geschätzten Ausbildung auch KEINE rasse ausgenommen wird.

    In Erwartung einer hoffentlich schnellen Antwort verbleibe ich

    mit freundlichen Grüßen

  • http://www.ospsc.at Walter Becska

    Toller Rückzieher von Frau Sima und Beratern statt einen Fehler offen einzugestehen. Nachdem ein, wie jetzt plötzlich gefordertes, Gesetz bereits existiert, stellt sich die Frage wieso nicht längst dem Gesetz entsprechende Maßnahmen durchgeführt wurden, dies hätte man ja auch in Jahren ohne Wahlen machen können, allerdings ohne Hoffnung auf mehr Stimmen bei den nächsten Wahlen. Aber vielleicht wurden die Aussagen von Frau Sima nur völlig falsch verstanden, so wie man es jetzt darstellt. Mir ist schon klar, dass es leichter ist unbescholtene Bürger zu kriminalisieren, als gegen Einbrecherbanden, Randalierer, Schlägertrupps oder sonstige Kriminelle vorzugehen, diese würden sich sicher nicht nur verbal zur Wehr setzen. Allerdings wird ein von Politikern zu Wahlzeiten künstlich herbeigeredetes und völlig falsch interpretiertes Problem wie der Sportschutz bzw. “Kampfhunde”-Rasselisten sicher nicht dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis der Wienerinnen und Wiener entsprechen und um eine sicher von uns allen gewünschte Erhöhung der Sicherheit der Bevölkerung geht es ja angeblich. Ein “wenig” übertrieben ist auch die ständige Behauptung mit der überragenden Mehrheit der Befragten, denn befragt wurden hoffentlich alle wahlberechtigten Einwohner, abgestimmt haben aber nur ca. 35%, aber so sind eben die Regeln einer Demokratie, wobei sicher eine gewisse Politikverdrossenheit und für viele unwichtige oder unklare Fragestellungen für die schwache Beteiligung ausschlaggebend waren.

  • Natascha Wiesler

    Wie heißt es…? Vor den Wahlen ist nach den Wahlen?

    Waffenstillstand – wovon träumen wir eigentlich Nachts? Ruhe vor dem Sturm ist das… Ein ganz gemeines Taktikspielchen um uns ruhig zu stellen! Hinhaltetaktik… das lass ich mir nicht gefallen!

    In dem ganzen Schreiben konnte ich nicht konkret entnehmen das das Verbot der Schutzhundeausbildung – konkreter die Sportschutzhundeausbildung die ja für privat personen gilt – aufgehoben ist! Das Verbot bleibt weiter bestehen. Vom Schutzhundeausbildungs-Verbot werden nur die Diensthundes des Bundes ausgeschlossen, aber nicht die Sport-Schutz-Hunde!!!!!

    Frau Sima ich lasse mich nicht abspeisen von so einem Schreiben welches zwar viele Worte enthält aber dennoch nichtssagend ist!

    Es ist nach allen Seiten hin weitgehend interpretierbar wie Roman schon geschrieben hat und wie es in dem Schreiben steht “Nichts spricht jedoch gegen die sportliche
    Ausbildung oder den sportlichen Wettbewerb unter Hunden”! Das kann alles mögliche sein — alles nur nicht der Sportschutzdienst der von uns “PrivatPersonen” betätigt wird.

    Nicht nur dienstlich geführte Hunde des Bundes sollten von dem Schutzhundeverbot ausgeschlossen werden sondern auch die SPORTSCHUTZHUNDE!!!!!
    Frau Sima sie haben immer noch nicht verstanden das SPORTSCHUTZ nichts mit SCHARF machen zu tun hat, und das Sportschutzhunde KEINE Waffen sind!!!!!

    Auch ich bitte Sie inständig um KLARSTELLUNG das auch der SPORT—- SPORT —- SPORT Frau Sima SPORT-Schutzdienst!!! noch mal SPORT!!!!-Schutzdienst von diesem Gesetzt fern gehalten wird!!!! Die Gebrauchshundeausbildung umfasst drei Sparten – Sparte A Fährte – Sparte B UNTERORDNUNG – Sparte C SPORTSCHUTZ !!!!!

    es grüßt
    Natascha Wiesler

  • Natascha Wiesler

    Frau Sima, glauben sie ernsthaft das sie sich sooooo leicht aus der Affäre ziehen können? Für was halten sie uns eigentlich, für kleine Schachfiguren die sie hin und her schieben können wie sie gerade lustig sind.

    Ich bin bestürzt darüber das sie sich immer noch nicht richtig informiert haben und nur auf das hören uns sagen anderer wert legen. Haben sie immer noch nicht begriffen das SPORT-SCHUTZ-HUNDE nicht schützen lernen? Frau Sima das kommt davon wenn man sich zu fein fühlt persönlich zu einem Treffen zu gehen sondern nur einen Vertreter schickt!

    Ich verlange eine Richtigstellung des Schreibens! Richtig müsste es heißen “Vom Schutzhundeausbildungsverbot ausgenommen sind natürlich Diensthunde des Bundes UND SPORTSCHUTZHUNDE!!!!!!!”

    Außerdem werte Frau Sima, wenn sie jetzt auch noch die guten alten Schäferhundrassen auf die “Liste” setzen lassen wollen, ja was wird denn dann aus Rex? Dem heiß geliebten Serienstar aus “Kommissar Rex”?

    Wir lassen uns nicht wie Marionetten in einem Puppentheater behandeln! So einfach kommen sie uns nicht davon… Wir wehren uns weiter!

  • Markus Pollak

    …eindeutig richtig ist jedenfalls auch, dass die ca. 90% der abgegebenen Stimmen FÜR den Pflicht-Hundeführschein nur durch eine gezielte Falschinformation der Bevölkerung erreicht werden konnte.

    Hätte man alle Argumente klar und fair auf den Tisch gelegt und die Befragung extra (also nicht mit vier weiteren Themen gebündelt) durchgeführt, wäre das Ergebnis ganz anders ausgefallen.

    Aber keine Angst, wir werden schon noch darauf hinarbeiten, dass der Bevölkerung ein Licht aufgeht und die Namen der zuständigen Damen und Herren werden dabei sicher nicht geheim gehalten….spätestens wenn der eigene Hund betroffen ist, wacht selbst der gemütlichste Wiener auf!!!

    Für Stadträtin Sima ist es eine kurzfristige politische Angelegenheit, für uns ist es ein unprovozierter Angriff auf unsere Familie mit dem Zweck, die eigentlichen Probleme der Stadt Wien aus den Medien zu bekommen.

    Unser Kampf gegen die Rassenliste endet nicht mit dem in Kraft treten des Gesetzes, sondern mit dessen ENDE!!!

  • Natascha Wiesler

    Hiermit wiederrufe ich meine vorhergehenden Kommentare vom 18.März 2010 23:05 und 19. März 2010 00:06 ich bitte meine vorhergehenden Kommentare zu ignorrieren.

    Es tut mir leid das vielerlei Disskussionen mich sehr verwirrt haben, und ich meiner Verwirrung Luft gemacht habe.
    Ich bitte dies zu entschuldigen. Irren ist Menschlich und ich hab mich nunmal geirrt gehabt. Für mich ist es keine Schande meinen Fehler ein zu gestehen.

    Mit freundlichem Gruß

  • Markus Pollak

    Kommentare löschen ist gut und schön, leider stehen dann die Antworten etwas seltsam in der Gegend herum….

    Aber nochmal zur Sache:

    Es ist echt schade – eine Novellierung des Wr. Tierhaltegesetzes hätte wirklich sinnvoll ausfallen können….nächste Chance in 100 Jahren?

    Vielleicht schaffen Sie aber auch hier noch eine Korrektur in die richtige Richtung, unsere Unterstützung beim Kampf gegen die “schwarzen Schafe” (bzw. gegen die gesamte Herde/Horde von schwarzen Schafen) wäre Ihnen sicher!

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Pollak

  • http://www.vom-delbruecker-land.de gerhrd beil

    Grüß Gott, Frau Ullrike Sima
    Als ein österreichischer Sportfreund mich über Ihre Pläne, den Schutzhundesport verbieten zu wollen, informierte, wollte ich natürlich den GRUND dafür wissen. Er mailte mir den Link Ihres Videos.
    Groß war mein Erstaunen, dass es keinerlei Fakten enthielt, sondern nur zum Xten Male die Mähr vom Scharfmachen von Hunden bei der Schutzhundeausbildung aufgewärmt wurde.
    Als Märchenerzählerin waren Sie für mich aber so überzeugend, dass Sie dafür ein „VORZÜGLICH“ mit vollen 100 Punkten bekommen.
    Die Politikerin U. Sima geht dagegen leer aus : Sachkenntnis NICHT VORHANDEN.
    Seit gestern liegt mir auch Ihre schriftliche Stellungnahme vor.
    Viele Passagen darin sind für mich äußerst widersprüchlich, was natürlich daran liegen kann, dass ich im Gegensatz zu Ihnen nicht studiert habe.
    Eine schlaflose Nacht bereiteten mir aber folgende Ausführungen:

    1: Jeder Hund hat einen natürlichen Schutzinstinkt, der jedenfalls ausreicht, um Haus, Heim und HundehalterIn, zu beschützen
    2: Denn um einen Hund „scharf zu machen“, muss die Beißhemmung abgebaut werden

    Wie wirkt sich der natürliche SCHUTZINSTNKT aus? Gibt er Pfötchen und wackelt BÖSE mit der Rute oder beißt er notfalls etwa???
    Sollte von Ihnen letzteres gemeint sein, warum muss dann bei der Schutzhundeausbildung die Beißhemmung durch Scharfmachen erst abgebaut werden?

    Sollte es mal zu einer Situation kommen, in welcher der Hund seinem
    Schutzinstinkt folgt, wie stelle ich ihn dann ab? Er hat es ja, im Gegensatz zum ausgebildeten Schutzhund, NIE gelernt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gerhard Beil

  • Sonja aus der Schweiz

    Einige Gedanken zum Schreiben:

    Beim Hundeführschein wird die Großstadttauglichkeit und Sozialverträglichkeit von Hunden geprüft und gefördert. Die HalterInnen müssen beweisen, dass sie ihren Hund in allen Situationen im Griff haben. Der Hundeführschein wird daher für folgende Hunde voraussichtlich ab Anfang Juli 2010 verpflichtend sein: Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Terrier, Mastino Napoletano, Mastin Espanol, Fila Brasileiro, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino (=Argentinischer Mastiff);

    Was nützt ein Grossstadt- und Sozialverträglicher Bullterrier, wenn sich Labrador und Co. benehmen dürfen wie Kriminelle?

    Jeder Hund hat einen natürlichen Schutzinstinkt, der jedenfalls ausreicht, um Haus, Heim und HundehalterIn, zu beschützen.

    Wenn das so wäre, bräuchte das Militär oder die Polizei keine Hundeabrichtung zu betreiben, um ihre pfotigen Beamten „mannscharf“ zu bekommen.

    Nichts spricht jedoch gegen die sportliche Ausbildung oder den sportlichen Wettbewerb unter Hunden.

    Unter Hunden? Werden in Wien in nächster Zukunft Hundekämpfe veranstaltet?

    Wenn Sie die sportliche Schutzhundeausbildung meinen, seien Sie doch präzise und sagen, resp schreiben Sie das auch hin! Wir reden hier nicht von Agility!

    Die Zucht, Ausbildung, Verkauf, Erwerb, Haltung und Verwendung von Hunden zu Schutz- und Wachzwecken soll verboten werden.

    Wird die Zucht von Hunden, die sich für Schutz- und Wachzwecke eignen verboten, müssen Militär und Polizei dann wohl auf Labrador und Co. umsteigen. Was dann?

    Denn um einen Hund „scharf zu machen“, muss die Beißhemmung abgebaut werden,

    Nein. Was dem Hund beigebracht werden muss, ist, dass er bestimmte Menschen auf Kommando des Hundeführers beissen darf, resp muss. Würde die Beisshemmung abgebaut, müsste sich der Hundeführer ja stets mit einem Kevlaranzug vor seinem eigenen Hund schützen!?!

    Und einfach mal als grundlegende Info: Keinem Hund ist die Beisshemmung angeboren!!!! Sie muss erlernt werden! In den ersten Wochen von den Geschwistern und den Althunden und danach muss der neue Besitzer dem kleinen Welpen beibringen, dass man Menschen mit den Zähnen nur ganz sanft und ohne grossen Druck halten darf, resp gar nicht!

    Vom Schutzhundeausbildungsverbot ausgenommen sind natürlich Diensthunde des Bundes.

    Bitte nicht vergessen: die meisten Diensthunde sind auch Familienhunde! Und leben mitten unter uns, ohne auffällig zu sein!

    Nach ihren Ausführungen sind Diensthunde also falsch ausgebildete Hunde in falschen Händen?

    Und zum Thema Tierschutz: Nicht alle Tierschützer sind Menschen die Tiere wirklich schützen wollen oder vom Thema Schutzhundesport eine Ahnung haben.

    Oder ist es wirklich im Sinne des Tierschutzes, Hunde jahrelang im goldenen Tierheimkäfig dahinvegetieren zu lassen, artgerecht kann das ja nicht mehr sein! Sind die Tierheime voll, bleibt schlussendlich nur die Tötung der Hunde. Ist das dann im Sinne des Tierschutzes?

    Facts sind, ganz egal wie viele und einschränkende Gesetzte erlassen werden:

    -es trifft zu 90% sowieso die Falschen

    -werden Sie niemals genügend personelle Ressourcen aufbringen können, um alles zu kontrollieren

    -wird es darum immer Menschen geben die ihren Hund mannscharf abrichten, auch wenn es illegal ist/wird

    -werden jeden Tag völlig unnötig Menschen verletzt oder sterben gar infolge von Unfällen, ohne dass je auch nur ansatzweise ein Hund der Grund dafür sein wird.

    Wollen Sie Ihr Hundeproblem endgültig lösen, müssten alle Hunde per sofort getötet werden. Weil es dann ja langweilig würde, werden wahrscheinlich als nächstes die Hauskatzen, dann die Meerschweinchen und dann der Rest aller möglichen Heimtiere vernichtet. Also auch Pferde, Ziegen, Schweine. Das Nutzvieh müsste in Zukunft in Zoos gehalten werden, denn auch von denen geht eine nicht zu unterschätzende latente Gefahr aus…..

    Also liebe Kinder, zurück an den Computer, spielt Eure Killergames und haltet Euch von der „gefährlichen Natur und ihren Geschöpfen“ fern. Denn solange draussen in der wirklichen Welt noch Hunde rumlaufen, könnte es sein, dass ihr von einem angetrunkenen Autofahrer angefahren werdet oder ihr sterben müsst, weil ein Klassenkamerad Amok läuft….

  • Monika Österreicher

    Sehr geehrte Frau Stadtrat,

    ich möchte Sie noch einmal eindringlich daran erinnern, die in meinem Posting vom 18. März, also von vor 5 (!!) Tagen, gestellten Fragen zu beantworten, ihre Absichten in dieser Hinsicht klar zu stellen und eindeutig auszuformulieren.

    Dieses Verhalten des Sich-tot-stellens mag bei Insekten effizient sein, in dieser Frage zeugt es nicht gerade von der “Bürgernähe”, wie sie von der SPÖ Wien immer wieder propagiert wird.

    Ihre Antwort auf Mails ist in diesem Zusammenhang ausschließlich der oben angeführte Standardbrief!

    Das ist definitiv nicht das, was wir Wiener unter Bürgernähe verstehen!

    Also, verstecken Sie sich bitte nicht weiter hinter Tschick-aufsammel-Aktionen, sondern stellen Sie sich den Fragen, die den betreffenden Hundehaltern auf den Nägeln brennen.

    Auch Hundesportler sind Wähler, vergessen Sie das nicht!

    In dringender Erwartung einer raschen Antwort verbleibe ich

    mit hundesportlichen Grüßen

    Monika Österreicher

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    @ Monika Österreicher

    Sehr geehrte Frau Österreicher,

    Vielen Dank für Ihre Beiträge. Ich verstehe Ihr Anliegen, kann Sie aber hoffentlich mit der Beantwortung Ihrer Fragen beruhigen:

    Wie in unserem offiziellen Statement bereits geschrieben, wird auch in Wien zukünftig die Hundeausbildung nach den Kriterien der „Österreichischen Prüfungsordnung im
    Hundesport“ gemäß der vom ÖKV veröffentlichten Prüfungsordnung erlaubt sein.

    Diensthunde des Bundes sind von geplanten Verboten in jeder erdenklichen Form ausgenommen.

    Auch bezüglich Ihrer dritten Fragen kann ich Sie beruhigen. Von unserer Seite wurde nie ein mögliches Verbot von bestimmten Hunderassen kommuniziert.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Ulli Sima

  • josef kamhuber

    In der aktuellen Diskussion um Hundehaltung und -Ausbildung, im speziellen dem Schutz, hat Frau Sima erschreckend viel Unwissen öffentlich demonstriert.Fachkenntnis, ruhiges Übelegen, Einholen von Information und sachliche Diskussion sind da natürlich nur hinderlich.
    Ich glaube in der Politik nicht an “Ausrutscher” und ich halte Frau Sima für intelligent und politisch erfahren.
    Warum also diese Initiative?
    Ich fürchte, und der halbherzige Rückzieher bestärkt da meine Befürchtung noch, sie nimmt bewusst die Diskriminierung verantwortungsbewußter Hundehalter in Kauf, um beim (mehrheitlichen) Rest der Bevölkerung, der uninformiert ist oder bewußt desinformiert wird, punkten zu können.

    Wenn man sich jahrelang von der Kronen-Zeitung hat auf dem Schild tragen lassen, was ja in Österreich einer politischen Karriere nicht gerade abträglich ist, muss man wohl auch Themen aufgreifen, die die Journaille vorgibt.
    Wenn man als Sozialdemokratin von den Inhalten, die diese Bewegung einmal legitimierte, überhaupt keine Ahnung mehr hat und daher auch nicht weiss, welche Probleme die Menschen in einem Land, einer Stadt haben, muss man sich vor Wahlen geradezu zwanghaft den Populismus auf die Fahnen schreiben.Fachkenntnis, ruhiges Übelegen, Einholen von Information und sachliche Diskussion sind da natürlich nur hinderlich.
    Man macht dann Volksbefragungen und legitimiert allergrößten Schwachsinn mit dem Mehrheitswillen. Dem Stimmenfang mag dies dienen, vielleicht aber auch nicht.
    Liebe Frau Sima, ich gebe zu bedenken, dass Populismus mit Ausgrenzung und Hetze schon seit Jahren von anderen mit großem Erfolg betrieben wird. Dass sich auch einmal Sozialdemokraten in solche Niederungen begeben würden. war nicht zu vermuten.
    Wenn sie wirklich etwas für den Menschen- und Tierschutz tun wollen, verlangen sie von jedem der einen Hund erwerben will, einen Nachweis, dass er über Haltung und Pflege seines neuen Hausgenossen aureichend informiert ist. (Dann hätte etwa Herr Keszler keinen Hund bekommen und mindestens drei Menschen wären nicht gebissen worden. Für diesen Hund benötigt man ja keinen Hundeführerschein und er ist auch auf keiner Liste für gefährliche Rassen.)

    Wirklich schlimm ist ja, dass dieser kleine und lokal begrenzte Auszug aus einem politischen Prozess eigentlich als pars pro toto gesehen werden muß, weil er sehr deutlich zeigt, wie in der Politik Entscheidungen getroffen werden und wie wenig dabei Zweck und Vernunft eine Rolle spielen.

    Josef Kamhuber

  • Sentaina

    ich glaube nicht das ein verbot nicht der richtige weg ist . besser wäre ein mittel- weg (kompromiss) da es sonst eine beachtliche hürde für menschen mit gebrauchshunden darstellt ganz besonders bei der wohnungsuche das fände ich ein wenig unsozial bzw kaltherzig . da die aus bildung zum sh1-s2 sehr streng bewertet wird , und würde persönlich eher in den prüfungspapieren nach ablassen und micht ablassen entscheiden das wäre gerecht in meinen augen obwohl ein gewissenhafter hundeführer ja nix kann für das wesen seines hundes”freundes”.freundliche grüsse andi aus der brd

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