Hundeführschein: FPÖ tritt Ergebnis der Volksbefragung mit Füßen

Vom mehr als fragwürdigen Demokratieverständnis der FPÖ zeugt ihre Verfassungsklage gegen den Hundeführschein: Obwohl 89 % der Wienerinnen und Wiener sich bei der Volksbefragung klar für einen verpflichtenden Führschein für Kampfhunde ausgesprochen haben, will die FPÖ diesen nun mittels Klagen kippen. Diese undemokratische Vorgangsweise spricht Bände, überrascht aber nicht wirklich. Fakt ist, dass das Gesetz bestens vorbereitet ist, die Umsetzung bestens klappt – schon fast 800 Kampfhundebesitzer haben die Prüfung erfolgreich absolviert. Sie haben gezeigt, dass sie ihren Hund in allen Situationen in Griff haben. Der Verfassungsdienst des Bundes hatte keinerlei Einwand gegen das Gesetz. Und die überwiegende Mehrheit der Wienerinnen und Wiener will ihn haben: Einen Hundeführschein für Kampfhunde, mit dem der Besitzer zeigt, dass er mit seinem Hund gut umgehen kann, Situationen richtig einschätzt und dementsprechend reagiert. Die FPÖ ist mit ihrer Ansicht allein auf weiter Flur. Und das sicher nicht nur beim Thema Hundeführschein.
PS: Empfehle Lektüre des aktuellen Kommentars von Elfriede Hammerl im profil zum Thema „Kampfdackel“: “… Es gibt kaum Rentnerinnen-Gangs, die ihre Rehpinscher auf Menschen hetzen, aber relativ häufig Gestörte, die sich einen Karl daraus machen, ihre Rottweiler wenigstens auf Rehpinscher loszulassen ….”<%em>
Zu lesen auf der Website des Profil.
































