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	<title>Ulli Sima &#187; Stadträtin für Umwelt der Stadt Wien &#8211; Mag. Ulli Sima &#8211; Die rote Stimme für die Wiener Umwelt &#8211; Hundeführschein, Anti Mochovce, Atomenergie, Wiener Wasser, Lebensqualität</title>
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	<description>Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima</description>
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		<title>Für ein Miteinander von Mensch und Hund in Wien: Das Hunde-Paket 2013</title>
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		<pubDate>Mon, 06 May 2013 18:40:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli Sima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tierschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Hundezonen und noch mehr Service für die Vierbeiner in der Millionenstadt Das Miteinander von Mensch und Hund in der Großstadt ist das zentrale Anliegen von Tierschutzstadträtin Ulli Sima: „Wien ist eine hundefreundliche Stadt und wir wollen unsere vielen Service-Angebote noch weiter ausbauen“, so Sima, die heute in einer neuen Hundezone am Donaukanal im 9. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Neue Hundezonen und noch mehr Service für die Vierbeiner in der Millionenstadt<br />
</h3>
<p>Das Miteinander von Mensch und Hund in der Großstadt ist das zentrale Anliegen von Tierschutzstadträtin Ulli Sima: „Wien ist eine hundefreundliche Stadt und wir wollen unsere vielen Service-Angebote noch weiter ausbauen“, so Sima, die heute in einer neuen Hundezone am Donaukanal im 9. Bezirk ein ganzes Maßnahmenbündel in Sachen Hunde präsentierte. </p>
<p><a href="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/05/486652_546546158729788_741766977_n.jpg" rel="lightbox[2126]"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/05/486652_546546158729788_741766977_n-280x199.jpg" alt="" title="Hundepaket 2013" width="280" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-2129" /></a>Zentral dabei sind weitere Hundezonen. „Umfragen haben uns gezeigt, dass der Wunsch nach mehr Platz für Hunde da ist und so haben wir nach weiteren Möglichkeiten in den verschiedenen Bezirken gesucht“, so Sima. Befragungen unter HundehalterInnen zeigte im Herbst 2012, dass sie durchaus zufrieden mit der Situation in Wien sind, so bewerten über 34 % von ihnen Wien als „eher hundefreundlich“, 9,4 % sogar von „sehr hundefreundlich“ und ein Drittel spricht von „teils/teils“. Den Wunsch nach mehr Platz äußert die Hälfte der Befragten.<br />
Sima stellte heute eine Reihe neuer Projekte vor, dazu gibt es viel Service und auch eine neue Broschüre der Stadt Wien für Hund, Frauchen und Herrchen. „Mein zentrales Anliegen ist es, ein attraktives Angebot für die HundehalterInnen in unserer Stadt zu bieten“, so Sima.</p>
<h3>Neue Hundeparadiese in Wien</h3>
<p>In Wien gibt es derzeit mehr als 160 Hundezonen und Hundeauslaufplätze – für rund 57.000 Hunde, in Berlin gibt es für ca. 100.000 Hunde nur 30 Hundezonen. Heuer werden in Wien  weitere attraktive Plätze fertiggestellt:</p>
<p><a href="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/05/575496_546546395396431_611361959_n.jpg" rel="lightbox[2126]"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/05/575496_546546395396431_611361959_n-280x280.jpg" alt="" title="Hundebroschüre: Alles rund um Ihren Hund!" width="280" height="280" class="alignright size-medium wp-image-2131" /></a>	•	9., <strong>Hundezone Roßauer Lände/Treppelweg</strong>, Nähe Friedensbrücke<br />
Am Donaukanal nahe der Friedensbrücke warten rund 600 m2 Hundezone auf tierischen Besuch! Mit Sitzgelegenheit und Grabebereich. Mit U4 perfekt öffentlich erreichbar. </p>
<p>	•	10., <strong>Hundezone Volkspark Laaerberg</strong><br />
Im Volkspark Laaerberg in der Nähe Alaudagasse entsteht bis Ende Sommer 2013 eine moderne Hundezone mit 730 m2 – inklusive Hundetränke, Sitzgelegenheiten und befestigten Wegen! Mit Straßenbahn 67 oder Bus 19A öffentlich gut zu erreichen. </p>
<p>	•	14., <strong>Spitalwiese , Halterbach</strong><br />
Auf der Spitalwiese direkt am Halterbach wird noch 2013 eine neue Hundezone mit etwa 2,6 Hektar eröffnet – Bänke inklusive. Mit der Buslinie 52A erreichbar.</p>
<p>	•	<strong>17., Schwarzenbergpark /Tiefauwiese</strong><br />
 Fast direkt bei der Höhenstraße entsteht auf der Tiefauwiese im Wienerwald heuer noch ein wunderschöner Hundeauslaufplatz mit Einzäunung, 8,5 ha groß und mit mehreren Sitzgelegenheiten. Öffentlich gut mit Bus 43A und Linie 243 zu erreichen.</p>
<p>	•	 22., <strong>Hundezone Eipeldauerstraße</strong><br />
Im 22. Bezirk, Anton-Sattler-Gasse/Eipeldauerstrasse stehen seit kurzem rund 900 m2 für Frauerl/Herrl und Hund zur Verfügung – eingezäunt und gut ausgestattet mit Sackerl-Spender und Tisch-Bank-Kombination. Öffentlich optimal erschlossen, mit Bus 31A.</p>
<p>	•	22., <strong>Grünzug Mühlgrund</strong><br />
 Hier eröffnet bald eine großzügige Freilaufzone von etwa 3.500 m2 – ausgestattet mit Sitzgelegenheit und öffentlich gut mit U2 und S-Bahn (Stadlau) erschlossen. </p>
<p>	•	22., <strong>Reinholdgasse/Esslinger Furth</strong><br />
Im Rahmen des EU-Projekts „Urbannatur“  wird es in der Esslinger Furth/Reinholdsgasse eine eingezäunte Hundezone mit mehr als 3.200 m2 geben, die Tische und Bänke bieten wird. Mit dem Bus 99B gut erreichbar.</p>
<p><strong>Bestehende Hundezonen mit Wasserzugang</strong><br />
Besonders beliebt sind, vor allem an Sommertagen, für die Vierbeiner auch Zonen mit Bademöglichkeit, auch hier wurde im letzten Jahr auf der Donauinsel ausgebaut:</p>
<p>	•	Der eine Hundebadeplatz liegt zwischen Nordbrücke und Floridsdorfer Brücke direkt am Ufer der Donau, mit seinen circa 14.000 Quadratmetern gehört er zu den größten in Wien. Anfahrt: Floridsdorfer Brücke, Parkplatz Donauinsel, von dort ca. 200m donauseitig stromaufwärts<br />
	•	Bereits seit April 2009 gibt es auf der Insel einen schönen Hundebadeplatz. Dieser befindet sich zwischen der Stadlauer Ostbahnbrücke und der Praterbrücke &#8211; am linken Ufer der Neuen Donau zwischen Kilometer L 8,7 und L 9,1 und wird von Hunden und Herrchen und Frauchen sehr gut angenommen.<br />
	•	Hundebadezone neben Angelibad ( „Ferdinand-Kaufmann-Platz“) nahe der U6 bzw. Buslinie 20B<br />
	•	Hundeauslaufplatz am Südwest-Ufer des Teiches Hirschstetten (unterer Bereich Spargelfeldstraße) können sich Hunde über eine spezielle Hundezone mit viel Auslauf und erfrischender Hundebadezone freuen! Gut erreichbar mit Bus 95B</p>
<p><strong>Hundezone vs Hundeauslaufplatz</strong><br />
Laut Wiener Tierhaltegesetz gibt es 2 Varianten:</p>
<p>	•	<strong>Hundezone</strong>: Mindestausstattung: komplette Umzäunung mit Eingangstür, Tafel, dogstation<br />
	•	<strong>Hundeauslaufplatz</strong>: muss keine Umzäunung aufweisen (kann aber eingezäunt sein), Mindestausstattung: Tafeln, welche die Grenze des Platzes ausweisen, dogstation<br />
	•	Hundezonen und Hundeauslaufplätze werden in Zusammenarbeit mit GrundeigentümerIn, Bezirk, Polizei und Tierschutzombudsstelle Wien von der MA 42 verordnet.</p>
<p><strong>Hundebutton in der W-Lan-Zone auf der Donauinsel</strong><br />
Für die Landing-Page der W-LAN Zone Donauinsel wird in Kürze ein „Hundebutton“ erstellt, der die Besucher auf eine Internetseite der MA 45 führt. Auf dieser werden dem Inselbesucher mit Hund verschiedene Informationen geboten &#8211; hinsichtlich der Hundeauslaufplätze der Donauinsel, der Hundeverbotszone am Familienbadestrand, den Verhaltensregeln für Hundebesitzer auf der Donauinsel sowie sonstige tierschutzrelevante Informationen.</p>
<h3>Breites Service für Wiens HundebesitzerInnen wird geschätzt und weiter ausgebaut:</h3>
<p>	•	Neue Broschüre zu Hunden in Wien: „Alles rund um den Hund – für ein besseres Miteinander von Hund und Mensch in der Großstadt“ – mit allen Infos, viel Service: kostenlos zu bestellen  unter <a href="http://www.natuerlich.wien.at" target="_blank">www.natuerlich.wien.at</a><br />
	•	Mit dem freiwilligen Hundeführschein sparen sich Frauchen und Herrchen die Hundeabgabe im ersten Jahr. Bisher haben rund 7.000 HundebesitzerInnen das Angebot angenommen. Alle Infos auf <a href="http://www.tieranwalt.at" target="_blank">www.tieranwalt.at</a><br />
	•	Aktuell: die Stadt Wien übernimmt heuer die Kosten für 150 Prüfungen – für alle gibt es dazu köstliche Leckerlies für den vierbeinigen Liebling in der Hunde-Box der Stadt Wien<br />
	•	EULE-Angebote für die Kids: Besuch des Schulhundes in Schulen und Kindergärten für ein besseres Verständnis, Kinder lernen alles über die Sprache des Hundes und über richtiges Verhalten mit den Vierbeinern: <a href="http://www.schulhund.at" target="_blank">www.schulhund.at</a><br />
	•	Veranstaltungen aller Art – Festival der Tiere im September 2013 auf der Donauinsel<br />
	•	Service-Broschüren aller Art bei der MA 60 unter der Nummer 4000-9570 oder unter tierschutz@ma60.wien.gv.at<br />
	•	Tierschutzhelpline und Fundservice  01/4000-8060<br />
	•	Fast 3.000 Sackerl-Gackerl-Spender – Gratis Angebot in ganz Wien, das von den Hundehaltern sehr geschätzt wird: Fast 80% der Hundebesitzer bewerten das Angebot der Sackerl mit Bestnoten.</p>
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		<title>Do samma daham! Do ramma zamm!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 07:35:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli Sima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sauberkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Große Mitmach-Frühjahrsputzaktion startet in 8. Saison Vom 22. April bis zum 5. Mai: Wien räumt auf – Mach mit! „Do samma daham! Do ramma zamm!“ – unter diesem Motto steht die diesjährige Frühjahrsputzaktion der Stadt Wien, die heuer bereits zum 8. Mal über die Bühne geht. „Auch heuer laden wir wieder alle Wienerinnen und Wiener [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Große Mitmach-Frühjahrsputzaktion startet in 8. Saison<br />
Vom 22. April bis zum 5. Mai: Wien räumt auf – Mach mit!</h3>
<p><a href="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/04/MA48_Fruehjahrsputz_ICv2-wien-at-small.jpg" rel="lightbox[2118]"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/04/MA48_Fruehjahrsputz_ICv2-wien-at-small-280x420.jpg" alt="" title="MA48_Fruehjahrsputz" width="280" height="420" class="alignleft size-medium wp-image-2119" /></a>„Do samma daham! Do ramma zamm!“ – unter diesem Motto steht die diesjährige Frühjahrsputzaktion der Stadt Wien, die heuer bereits zum 8. Mal über die Bühne geht. „Auch heuer laden wir wieder alle Wienerinnen und Wiener ein, mit uns gemeinsam zu putzen. Unsere Aktion hat schon Tradition, jährlich steigt die Teilnehmerzahl und auch das Bewusstsein für unsere saubere Stadt“, so Umweltstadträtin Ulli Sima, die sich schon auf den Auftakt am 22. April freut. Die Putzaktion schließt an die aktuelle Sauberkeitskampagne an, die seit März unter dem Titel „Wo samma daham? Halt die Straße rein wie dein Daheim!“ läuft. „Es geht uns bei all diesen Aktionen um die Selbstverantwortung der Wienerinnen und Wiener – so wie jeder auf ein sauberers zu Hause achtet, soll er/sie auch für Sauberkeit im öffentlichen Raum verantwortlich sein – denn Wien ist unser aller zu Hause und das wollen wir gemeinsam sauber haben!“, erläutert Sima.</p>
<h3>MA 48 holt gesammelten Müll ab</h3>
<p>   Die Freiwilligen werden bei der gemeinsamen Putzaktion von der MA 48 ausgerüstet, der gesammelte Müll wird abgeholt und umweltgerecht entsorgt. Auch zahlreiche Prominente haben sich in den letzten Jahren in den Dienst der Putzsache gestellt – für den heurigen Auftakt am 22. April werden wieder etliche Promis erwartet, die gemeinsam den Besen schwingen.</p>
<p><strong>Bilanz beeindruckend – über 15.000 Teilnehmer im Vorjahr</strong></p>
<p>   Seit 2006 beteiligen sich am gemeinsamen Putzen zahlreiche Kindergärten, Schulen, Vereine und viele Einzelpersonen: Im letzten Jahr waren es bereits über 15.070 Menschen in 414 Initiativen, die aktiv mitgemacht haben. Auch viele Bezirke beteiligen sich an den Aktionen und organisieren Putztermine. Seit Beginn der Aktion wurden insgesamt mehr als 140 Tonnen Müll mit einem Volumen von ca. 1.433 m³ gesammelt.</p>
<p><strong>Anmelden bei der Gratishotline 0800/20 32 48</strong></p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/N9AUUPmdQfo" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Bewusstseinsbildung &#8211; vor allem auch bei Kindern und Jugendlichen &#8211; ist für Sima neben dem erhöhten Service-Angebot der MA 48 und den strengen Kontrollen der Sauberkeitsspielregeln durch die WasteWatcher ein wesentlicher Ansatz für eine saubere Stadt.</p>
<p>   Freiwillige können die Reinigungs-Profis der Stadt heuer vom 22. April bis zum 5. Mai 2012 unterstützen. Ob mit Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen oder im Verein &#8211; mit wem, wann und wo gereinigt wird, steht auch heuer wieder völlig frei. Eine Anmeldung ist bei der kostenlosen Gratis-Hotline der MA 48 unter der Nummer 0800/20 32 48 (Montag bis Freitag, 8 bis 15 Uhr) möglich. Die 48er stattet die Freiwilligen mit Materialien wie Warnwesten, Arbeitshandschuhen und natürlich Mistsäcken aus und kümmert sich selbstverständlich um den Abtransport des gesammelten Mists.</p>
<h3>Auch unter Wasser wird wieder aufgeräumt</h3>
<p>   Aufgeräumt wird im Rahmen der Aktion auch unter Wasser, heuer an der Alten Donau. Am Samstag, 27. April suchen ab 10 Uhr mehr als 100 Taucherinnen und Taucher in der Alten Donau nach verborgenen &#8220;Schätzen&#8221; und eröffnen damit gleichzeitig die Tauchsaison 2013. Unterstützt werden die TauchsportlerInnen von der MA 45 &#8211; Wiener Gewässer, die mit Arbeitsbooten die aus dem Wasser geborgenen Gegenstände an Land bringt. Um die fachgerechte Entsorgung kümmert sich anschließend die MA 48.</p>
<p>   Alle Infos zur großen Putzaktion auf auf <a href="http://www.abfall.wien.at">www.abfall.wien.at</a> oder <a href="http://www.facebook.com/die48er">www.facebook.com/die48er</a></p>
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		<title>Keine Gentechnik auf Feldern und Tellern!</title>
		<link>http://www.ullisima.at/keine-gentechnik-auf-feldern-und-tellern/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 09:15:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulli Sima</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Rattenstudie beweist einmal mehr die großen Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft Die „Rattenstudie“ des französischen Molekularbiologen Gilles-Eric Seralini hat im Vorjahr für Aufregung gesorgt: Sein Wissenschafter-Team der Universität Caen hat die ersten Fütterungsversuche mit Genmais in einer Langzeitstudie durchgeführt. Dabei fanden sie heraus, dass Ratten früher sterben und vor allem an Krebs erkranken, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Rattenstudie beweist einmal mehr die großen Gefahren der Gentechnik in der Landwirtschaft</strong></p>
<p>Die „Rattenstudie“ des französischen Molekularbiologen Gilles-Eric Seralini hat im Vorjahr für Aufregung gesorgt: Sein Wissenschafter-Team der Universität Caen hat die ersten Fütterungsversuche mit Genmais in einer Langzeitstudie durchgeführt. Dabei fanden sie heraus, dass Ratten früher sterben und vor allem an Krebs erkranken, wenn sie mit gentechnisch verändertem Mais gefüttert werden. Prof. Seralini hat heute in einem Hintergrundgespräch mit Umweltstadträtin und Molekularbiologin Ulli Sima sowie mit Christoph Then von testbiotech die dramatischen Erkenntnisse seiner Studien präsentiert. „Nicht erst seit dieser Studie wissen wir, dass Gentechnik in Lebensmitteln und in der Landwirtschaft nichts verloren hat. Wiens Felder müssen daher auch künftig gentechnikfrei bleiben“, stellt Sima einmal mehr klar.</p>
<h3>Erste Langzeitstudie mit 200 Ratten mit alarmierenden Erkenntnissen</h3>
<p><a href="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/03/883074_526419427409128_252265619_o.jpg" rel="lightbox[2110]"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2013/03/883074_526419427409128_252265619_o-280x199.jpg" alt="" title="Gentechnik Studie" width="280" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-2112" /></a>Zwei Jahre lang haben Wissenschafter der Universität Caen unter Leitung von Gilles-Eric Seralini Fütterungsversuche an 200 Ratten durchgeführt. Sie haben damit eine Langzeitstudie erstellt, die belegt, wie sich der „Roundup Ready-Mais“ von Monsanto und das massenhaft eingesetzte Pestizid Roundup auf Tiere und Menschen auswirken.</p>
<p>Im September 2012 haben sie die Erkenntnisse in der Fachzeitschrift &#8220;Food and Chemical Toxicology&#8221; unter dem Titel “Cytotoxicity on human cells of Cry1Ab and Cry1Ac Bt insecticidal toxins alone or with a glyphosate-based herbicide” publiziert.</p>
<p>Die Ratten wurden in drei Gruppen unterteilt &#8211; eine wurde mit Kroketten gefüttert, die den Genmais NK603 enthielten; eine zweite Gruppe wurde mit demselben Genmais gefüttert, der zuvor mit dem Pflanzenschutzmittel &#8220;Roundup“ besprüht worden war. Sowohl Genmais als auch Pflanzenschutzmittel werden vom weltgrößten GVO-Hersteller, dem US-Konzern &#8220;Monsanto“, produziert; eine dritte Rattengruppe wurde mit GVO-freiem Mais ernährt.<br />
Der untersuchte Gentech-Mais NK 603 von Monsanto ist in den USA als Nahrungsmittel zugelassen. Nach Europa wird er als Futtermittel für die Fleischproduktion importiert. NK 603 steht auf der Liste der gentechnisch veränderten Maissorten, die demnächst auch in Europa zum Anbau zugelassen werden könnten. Die Bewertung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) lautet, NK 603 sei genau so sicher wie konventioneller Mais.</p>
<h3>Die alarmierenden Erkenntnisse der Studie:</h3>
<p>Nach nur wenigen Monaten zeigten mit Genmais gefütterte Ratten massive gesundheitliche Beeinträchtigungen.<br />
Bereits nach vier Monaten erkrankten die männlichen Tiere an Tumoren der Leber und der Nieren.<br />
Bei weiblichen Tieren zeigten sich zusätzlich nach sieben Monaten auch Geschwüre an der Brust.<br />
Die mit Genmais gefütterten Ratten starben wesentlich früher als jene, die mit &#8220;normalem&#8221; Mais gefüttert wurden. 17 Monate nach Beginn der Untersuchung sind von den mit Genmais gefütterten Ratten fünfmal mehr Tiere tot gewesen als in der Vergleichsgruppe. </p>
<p>Daraus zieht Professor Seralini folgende Schussfolgerung: „GM NK603 and R cannot be regarded as safe to date.” (~ „Die gentechnisch veränderte Maissorte NK603 und Roundup sind zur Zeit als nicht sicher zu betrachten.“)</p>
<h3>Risikoabschätzung bei Gentechzulassungen absolut mangelhaft</h3>
<p>„All die Ergebnisse sind alarmierend. Die Risikoprüfung von gentechnisch veränderten Pflanzen muss erheblich verschärft werden. Angesichts der großen Lücken in der bisherigen Risikobewertung halten wir eine Vermarktung dieser Pflanzen für rechtlich nicht zulässig“, sagt Christoph Then von Testbiotech. Diese Organisation betreibt unabhängige Forschungen über die Auswirkungen der Biotechnologie. Then befasst sich in diesen Zusammenhang seit vielen Jahren mit der Arbeit der Europäischen Lebensmittelbehörde EFSA und weist auf Missstände hin. So hat sich die EFSA in ihren Bewertungen bisher nur auf 90-Tage-Studien beschränkt. In dieser kurzen Zeit kann man laut Then aber die tatsächlichen Risiken der Gentech-Pflanzen manchmal nur schwer abschätzen. Diese erste Langzeitstudie von Seralini belegt nun, was viele KritikerInnen der Gentechnik in der Landwirtschaft und viele Landwirte selbst schon lange vermuten: Die Gentechnologie und die dabei verwendeten Pestizide haben massive Auswirkungen auf die Gesundheit der Tiere – und somit auch auf die Menschen.</p>
<h3>Bt-Toxine und Round-up schädigen nicht nur Insekten, sondern auch menschliche Zellen</h3>
<p>Zahlreiche gentechnisch veränderte Pflanzen produzieren sogenannte Bt-Toxine, die Insekten abtöten sollen. Diese Gifte können aber auch menschliche Zellen schädigen. Die Effekte traten nur bei relativ hohen Konzentrationen auf, trotzdem sind sie bedenklich. Erstmalig wurden derartige Schädigungen menschlicher Zellen beschrieben. Dies widerlegt Behauptungen von Monsanto und anderen Firmen, wonach das Bt-Gift ausschließlich bei bestimmten Insekten, nicht aber bei Säugetieren und Menschen wirksam sei. Die Untersuchung der Wirkungen von Bt-Giften auf menschliche Zellen wird bislang weder in der EU noch sonst irgendwo auf der Welt für die Risikoprüfung verlangt.</p>
<p>Das von den Wissenschaftern getestete Pflanzenschutzmittel Roundup wird insbesondere beim Anbau von gentechnisch veränderten Sojabohnen in großen Mengen versprüht, die gegen dieses Herbizid resistent gemacht wurden.<br />
In den Sojapflanzen finden sich entsprechende Rückstände. Das Ergebnis der Untersuchungen: Bereits in äußerst niedrigen Konzentrationen schädigt Roundup (das als Wirkstoff Glyphosat enthält) menschliche Zellen. Damit bestätigen die Wissenschaftler die Ergebnisse anderer Untersuchungen, nach denen die bisherige Risikobewertung des Herbizids nicht ausreichend ist, um gesundheitliche Risiken auszuschließen.</p>
<p>„Diese Ergebnisse haben uns sehr überrascht. Bisher hat man eine Wirkung der Bt-Toxine auf menschliche Zellen grundsätzlich ausgeschlossen. Jetzt muss genauer untersucht werden, was die genauen Ursachen für die beobachteten Schäden sind und ob es Wechselwirkungen mit anderen Giftstoffen in der Nahrungskette gibt“, so Seralini „Diese Untersuchungen zeigen, dass die Risiken von Bt-Toxinen und auch von Roundup unterschätzt wurden.“  </p>
<h3>Kritik an Studie nicht überraschend</h3>
<p>Dass die Studienergebnisse nicht allen gefallen und daher die Studie nicht unumstritten ist, verwundert kaum. So hat auch die von Then erwähnte Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) es bislang nicht für nötig erachtet, die gentechnisch veränderte Maissorte NK603 erneut zu überprüfen, sondern die Studie kritisiert. Sima fordert in diesem Zusammenhang eine Neuüberprüfung  der besagten Maissorte von der EFSA.</p>
<h3>Doppelstrategie: Wiens Landwirtschaft ist und bleibt gentechnikfrei</h3>
<p>Die Wiener Landwirtschaft produziert ohne Gentechnik, das heißt garantiert ohne die Anwendung gentechnisch veränderten Saatguts bzw. Jungpflanzen. Zumal ein Verbot von Gentechnik in der Landwirtschaft nicht mit EU-Recht kompatibel ist, hat die Stadt Wien eine &#8220;Doppelstrategie&#8221; gewählt: einerseits mit dem Gentechnik-Vorsorgegesetz, andererseits mit der Plattform <a href="http://www.wien.gv.at/umwelt/natuerlich/gentechnikfrei.html">&#8220;Freiwillig ohne Gentechnik&#8221;</a>. Das Gentechnik-Vorsorgegesetz wurde am 29. Juni 2005 beschlossen. Demnach wäre Gentechnik-Einsatz auf dem Acker nur unter strengsten Auflagen möglich &#8211; die in der Praxis so gut wie nicht umsetzbar sind.</p>
<p>Gleichzeitig wurde gemeinsam mit der Wiener Landwirtschaftskammer und der LGV-Frischgemüse die Plattform &#8220;Freiwillig ohne Gentechnik&#8221; gestartet. Darin haben sich Wiener Betriebe zusammengeschlossen, die sich zum freiwilligen Verzicht auf den Einsatz gentechnisch manipulierten Saatguts und auf den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen für die Lebensmittelproduktion verpflichten. </p>
<p>Gemüse aus Wien ist somit garantiert gentechnikfrei, hochqualitativ, umweltfreundlich produziert und hat einen kurzen Transportweg. Die Millionenstadt Wien hat eine florierende Landwirtschaft innerhalb der Stadtgrenzen. 16 Prozent der Stadtfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Produziert werden Gemüse, Obst, Getreide und Wein, garantiert gentechnikfrei. </p>
<p>Servicetipp &#8211; Broschüre &#8220;Essen ohne Gentechnik&#8221;: Für den täglichen Einkauf finden sich darin praktische Tipps und Informationen über Kennzeichnungsbestimmungen. Darüber hinaus gibt es tolle Rezepte für gesunde, schnelle Gerichte &#8211; natürlich ganz ohne Gentechnik.<br />
Download unter: <a href="http://www.wien.gv.at/umwelt/natuerlich/landwirtschaft/gentechnik.html">http://www.wien.gv.at/umwelt/natuerlich/landwirtschaft/gentechnik.html</a>, per E-Mail unter kontakt@natuerlich.wien.at oder telefonisch unter +43 1 4000-81346.</p>
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