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	<title>Ulli Sima &#187; Stadträtin für Umwelt der Stadt Wien &#8211; Mag. Ulli Sima &#8211; Die rote Stimme für die Wiener Umwelt &#8211; Hundeführschein, Anti Mochovce, Atomenergie, Wiener Wasser, Lebensqualität</title>
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	<description>Wiener Umweltstadträtin Ulli Sima</description>
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		<title>Spittelau neu – Hundertwassers Meisterwerk wird modernisiert und noch umweltfreundlicher!</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 11:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaimoser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[130 Mio. Euro Investition bis 2015 zur Sicherung der Wärmeversorgung und Luftqualität der Stadt und zur Erhaltung der Entsorgungsautarkie für Wiens Hausmüll Die Abfallbehandlungsanlage Spittelau verfügt über eine der weltweit modernsten Rauchgasreinigungen und verwertet jährlich rund 250.000 Tonnen Müll auf höchstem Umweltniveau. Einige Komponenten des Werks haben nun ihren Produktlebenszyklus überschritten. Um die internationale Spitzenposition [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>130 Mio. Euro Investition bis 2015 zur Sicherung der Wärmeversorgung und Luftqualität der Stadt und zur Erhaltung der Entsorgungsautarkie für Wiens Hausmüll </strong></p>
<p>Die Abfallbehandlungsanlage Spittelau verfügt über eine der weltweit modernsten Rauchgasreinigungen und verwertet jährlich rund 250.000 Tonnen Müll auf höchstem Umweltniveau. Einige Komponenten des Werks haben nun ihren Produktlebenszyklus überschritten. Um die internationale Spitzenposition der Anlage zu behaupten, investiert Wien Energie Fernwärme in den nächsten vier Jahren 130 Mio. Euro in deren Modernisierung. Ziel ist es, Hundertwassers Meisterwerk bis 2015 bei gleichem Erscheinungsbild auf neuesten technischen Stand zu bringen.</p>
<p><a href="http://www.ullisima.at/spittelau-neu/spittelau/" rel="attachment wp-att-1746"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2012/02/spittelau002-280x194.jpg" alt="Präsentation der Modernisierung der MVA Spittelau" title="Präsentation der Modernisierung der MVA Spittelau" width="280" height="194" class="alignleft size-medium wp-image-1746" /></a>Die Fernwärme leistet einen zentralen Beitrag zum Klimaschutz und zur Luftgüte in unserer Stadt. Bis zum Jahr 2020 wird der Fernwärmeanteil von derzeit 36 Prozent auf 50 Prozent ausgebaut. Mit dem nun gestarteten Umbau wird der Wirkungsgrad in der Spittelau auf ganze 76 Prozent erhöht und somit die Energie noch effizienter genützt.<br />
Nach 40 Jahren Betrieb müssen wesentliche Anlagenteile der Spittelau erneuert werden. Durch Sanierung, Neuerrichtung und Optimierung wird der Abfall künftig ökologischer behandelt und die im Abfall enthaltenen Energieressourcen effizienter eingesetzt. Mit dem Bauvorhaben investieren wir in die Zukunft einer nachhaltigen, emissionsarmen Energieversorgung und in den Wirtschaftsstandort Wien. Wir erhalten und schaffen so in den nächsten Jahren hunderte Arbeitsplätze.</p>
<p>Während der bis 2015 dauernden Umbauphase der Abfallbehandlungsanlage Spittelau bleibt bis auf wenige Monate immer eine der beiden Verbrennungslinien in Betrieb. Während des Gesamtstillstands der Anlage zwischen September 2013 und Februar 2014 übernehmen andere Verbrennungsanlagen die Kapazitäten, zugleich wird auch das bis dahin fertiggestellte Abfalllogistikzentrum in Simmering – kurz ALZ – die Zwischenlagerung des Mülls in Ballen übernehmen. Das ALZ entsteht derzeit auf einer Fläche von rund 4,5 ha bei der MVA Pfaffenau. Es werden dort im Regelfall 480 Tonnen Müll am Tag aufbereitet. Zu Spitzenzeiten, d.h. bei Stillständen der Müllverbrennungsanlagen, können sogar bis zu 2.600 Tonnen an Abfällen täglich behandelt werden. Für die Zwischenlagerung des Mülls können bis zu 44.000 Ballen gelagert und in der Folge in den Müllverbrennungsanlagen verwertet werden.</p>
<h4>Energiewirtschaftliche Optimierung: 5 Mio. m3 Erdgas weniger</h4>
<p>Die Abfallbehandlungsanlage Spittelau zählt heute mit einer installierten Gesamtleistung von 400 Megawatt und der Produktion von 40 Gigawattstunden Strom sowie 500 Gigawattstunden Wärme zum zweitgrößten Erzeuger im Fernwärmeverbundnetz – nach Simmering Block 1 (KWK). Die energiewirtschaftliche Optimierung sorgt dafür, dass sich dieser Output weiter verbessert. Im Zuge der Modernisierung werden</p>
<ul>
<li>die Müllkessel 1 und 2 erneuert,</li>
<li>die Denox-Anlage (ein Katalysator) ausgetauscht,</li>
<li>die alten Elektro-Filter durch Gewebefilter ersetzt, wodurch sich die Emissionssituation weiter verbessert,</li>
<li>eine neue Umformerstation zur Fernwärmeauskopplung installiert,</li>
<li>die alte Turbine durch eine neue samt Generator ersetzt,</li>
<li>ein neues Entaschungssystem eingerichtet und</li>
<li>darüber hinaus ein neuer Speisewasserbehälter und ein neues Wasser-Dampf-System installiert.</li>
</ul>
<p><a href="http://www.ullisima.at/spittelau-neu/spittelau-zwo-null/" rel="attachment wp-att-1747"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2012/02/Spittelau-zwo-null-280x210.jpg" alt="Das Modell der umgebauten Anlage in der Spittelau" title="Das Modell der umgebauten Anlage in der Spittelau" width="280" height="210" class="alignright size-medium wp-image-1747" /></a>Obwohl die Abfallmengen gleich bleiben, werden die Modernisierungsmaßnahmen eine Einsparung von fünf Millionen m3 Erdgas pro Jahr bei gleichzeitiger Verdreifachung der Stromproduktion auf rund 13 Megawatt bringen. Es kommt zu keiner Erhöhung der Kapazitäten, es werden nach wie vor 250.000 Tonnen Müll pro Jahr thermisch behandelt. Wichtig ist uns aber vor allem auch, dass das Erscheinungsbild von Hundertwassers Meisterwerk optisch unangetastet bleibt.</p>
<h4>Fernwärme: ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz</h4>
<p>Als aktiven Beitrag zum Klimaschutz und zur Verbesserung der Luftgüte wird der Anteil der Fernwärme bis 2020 weiter ausgebaut. Der Ausbau und die Modernisierung von Fernwärme ist ein Kernpunkt im Klimaschutzprogramm II sowie in der Urbanen Luft Initiative der Stadt Wien. Erreicht werden soll der Anstieg des Marktanteils der Fernwärme durch Infrastruktur-Investitionen in Höhe von 600. Mio. Euro in den kommenden Jahren, wobei rund ein Viertel davon auf den Umbau der thermischen Abfallbehandlungsanlage Spittelau entfällt. Das Forcieren von Fernwärme hat für ganz Wien einen positiven Nutzen. Es bedeutet neben höherem Wohnkomfort und mehr Energieeffizienz, auch weniger CO2 und Feinstaubemissionen.</p>
<h4>Zeitplan des Bauprojekts bis 2015</h4>
<p>Der Umbau der Abfallbehandlungsanlage Spittelau hat im Dezember 2011 mit ersten Vorarbeiten begonnen und wird bis Mitte 2015 abgeschlossen sein.</p>
<p><strong>Ab Dezember 2011 bis Februar 2012</strong><br />
In dieser Zeit werden diverse Bauvorarbeiten durchgeführt. Es wird die Baustelle und ein Baucamp eingerichtet, Bautafeln werden aufgestellt und ein Turmdrehkran installiert.</p>
<p><strong>März – April 2012</strong><br />
Die eigentlichen Umbauarbeiten beginnen, die Anlage steht still. Im Müllbunker wird umgebaut und der Schlackenbunker überbaut. Alle Verbindungen zwischen den Müllkessel werden getrennt, um später mit der Demontage gefahrlos beginnen zu können.</p>
<p><strong>Mai 2012</strong><br />
Ab Mai 2012 wird der Kessel 2 demontiert.</p>
<p><strong>Herbst 2012</strong><br />
Montage des neuen Kessels und Gewebefilters samt Nebenaggregaten bis etwa August 2013.</p>
<p>Frühjahr 2013<br />
Montagebeginn an den neuen Fernwärme-Umformerstationen.</p>
<p><strong>August 2013</strong><br />
Eine neue Turbine mitsamt Generator wird geliefert und eingebaut.</p>
<p><strong>September 2013 – Februar 2014</strong><br />
Die heiße Phase des Bauvorhabens beginnt. Gemeinsame Anlagenteile wie die DeNOx-Anlage (Katalysator für Stickoxyde) oder der Aschesilo werden demontiert und erneuert. Der alte Kessel 1 wird nun ebenfalls demontiert und der neue Kessel 2 für die Inbetriebnahme vorbereitet.</p>
<p><strong>März 2014</strong><br />
Der Kessel 2 ist jetzt einsatzbereit für das erste Müllfeuer. Der Einbau der Turbine mitsamt Generator ist abgeschlossen.</p>
<p><strong>Mai 2014</strong><br />
Die Stromproduktion wird wieder aufgenommen, die Arbeiten am Kessel 1 zur Wiedererrichtung laufen an.</p>
<p><strong>Mai/Juni 2015</strong><br />
Alle Erneuerungs-, Sanierungs- und Umbauarbeiten – auch am Kessel 1 – sind nun abgeschlossen. Die Anlage Spittelau kann wieder in vollem Umfang in Betrieb genommen werden und ans Netz gehen.</p>
<h5>Über Wien Energie</h5>
<p>Wien Energie ist der größte Energiedienstleister Österreichs. Das Unternehmen versorgt mehr als 2 Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, NÖ und Burgenland mit Strom, Erdgas und Wärme.</p>
<h5>Über Wien Energie Fernwärme</h5>
<p>Wien Energie Fernwärme gehört mit einem Leitungsnetz von über 1.153 Kilometern zu den größten Fernwärmeunternehmen Europas. Als Tochtergesellschaft der Wien Energie GmbH beschäftigt Wien Energie Fernwärme knapp 1.200 Mitarbeiterinnen und erzielte im Geschäftsjahr 2010/11 einen Umsatz von 466,9 Millionen Euro. Wien Energie Fernwärme beliefert über 318.000 Wohnungen und mehr als 6.200 Businesskunden-Objekte in Wien mit Wärme für Heizung und Warmwasser.</p>
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		<title>4 Jahre WasteWatcher – Ein Erfolgsmodell!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 14:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaimoser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sauberkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Dramatischer Rückgang der Sauberkeitsvergehen Minus 46 % illegal abgestellte Kühlgeräte, minus 32 % illegal abgelagerter Sperrmüll, minus 28 % illegal abgestellte Einkaufswagerl, und 47.200 gefüllte Hundekotsackerl täglich in Wiens Mistkübeln – eine erfreuliche Bilanz anlässlich des 4-jährigen Jubiläums der WasteWatcher. Seit 1. Februar 2008 kontrollieren sie die Sauberkeitsspielregeln in Wien und die Erfolge sind beachtlich. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Dramatischer Rückgang der Sauberkeitsvergehen</h4>
<p>Minus 46 % illegal abgestellte Kühlgeräte, minus 32 % illegal abgelagerter Sperrmüll, minus 28 % illegal abgestellte Einkaufswagerl, und 47.200 gefüllte Hundekotsackerl täglich in Wiens Mistkübeln – eine erfreuliche Bilanz anlässlich des 4-jährigen Jubiläums der WasteWatcher. Seit 1. Februar 2008 kontrollieren sie die Sauberkeitsspielregeln in Wien und die Erfolge sind beachtlich. Wien ist und bleibt eine der saubersten Städte der Welt. Die Wienerinnen und Wiener tragen entscheidend dazu bei, sie nutzen zum überwiegenden Großteil das top-Angebot der Stadt Wien. Zum anderen wirken natürlich die strengen Kontrollen. In Wien gibt es keine Ausreden, den Mist nicht ordnungsgemäß zu entsorgen. Ihre Aufgabe ist nicht immer einfach, doch sie beweisen jeden Tag aufs Neue Fingerspitzengefühl und sorgen dafür, dass sich die Wienerinnen und Wiener an die Sauberkeitsspielregeln halten.</p>
<p><strong>Die Rückgänge an Müllsünden sind beachtlich:</strong> </p>
<ul>
<li><strong>Minus 46 %</strong> illegal abgestellte Kühlgeräte</li>
<li><strong>Minus 32 %</strong> illegal abgelagerter Sperrmüll</li>
<li><strong>Minus 28 %</strong> illegal abgestellte Einkaufswagerl</li>
</ul>
<h4>Host an Tschick? Sensationelle Erfolge auch bei den Tschickstummeln</h4>
<p>Auch in Sachen Tschick-Stummel verzeichnet die MA 48 beachtliche Erfolge. Mittlererweile stehen den Raucherinnen und Rauchern über 10.800 Papierkörbe mit Aschenbechern und  850 Aschenrohe zur Verfügung, um die Zigarettenstummel ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Aschenrohre fassen 1000 Zigarettenstummel, sie stehen auf stark frequentierten Plätzen und werden gut angenommen. Jährlich landen mittlerweile 26,3 Mio Stück in den dafür vorgesehen Behältnissen der MA 48.  </p>
<p>Seit 2010 entspricht dies einer Steigerung von 58 %. Nachdem das Serviceangebot auch für die Raucher entsprechend ausgeweitet und parallel dazu auch Plakatkampagnen mit dem Strafrahmen lanciert wurden, greifen die WasteWatcher auch bei diesen Delikten verstärkt durch: Im Jahr 2011 wurden 1.504 Amtshandlungen im Bezug auf gelitterte Zigarettenstummeln durchgeführt, wobei es zu über 800 Organstrafen und über 400 Anzeigen kam.</p>
<h4>top-Angebot der MA 48 &#8211; kein Grund für Ausreden! </h4>
<p>Neben Bewusstseins- und Informationskampagnen sowie Mitmachaktionen wie der alljährlichen wienweiten Putzaktion „Wien räumt auf. Mach mit!“ hat die Stadt Wien das Angebot zur ordnungsgemäßen Entsorgung von Müll ständig ausgebaut. Es gibt mittlerweilen 2.900 Hundesackerlautomaten mit „Gratis Sackerl fürs Gackerl“, 24.000 öffentliche Papierkörbe, 10.800 davon mit Aschenbechern und 850 freistehende Aschenrohre. Es gibt 19 Mistplätze und 200.000 Altstoffsammelbehälter für die getrennte Sammlung. Das gesamte Angebot der MA 48 ist im Internet am Onlinestadtplan der Stadt Wien (www.wien.gv.at/stadtplan, Karteninhalt „Saubere Stadt“) – dort finden sich sämtliche Hundesackerlautomaten, öffentliche Bedürfnisanstalten, Mistplätze, Problemstoffsammelstellen und öffentlich Altstoffbehälterstandorte in der Nähe einer zuvor angegebenen Adresse.</p>
<p><a href="http://www.ullisima.at/4-jahre-wastewatcher-%e2%80%93-ein-erfolgsmodell/wastewatcher_sima_park-2/" rel="attachment wp-att-1740"><img src="http://www.ullisima.at/wp-content/uploads/2012/02/WasteWatcher_Sima_park-280x199.jpg" alt="" title="WasteWatcher_Sima_park" width="280" height="199" class="alignleft size-medium wp-image-1740" /></a><br />
<h4>4 Jahre WasteWatcher: über 19.000 Amtshandlungen</h4>
<p>Seit Februar 2008 kontrollieren die WasteWatcher als Organe der öffentlichen Aufsicht die Spielregeln und strafen bei Vergehen. Ein Organmandat kostet 36 Euro, bei Anzeigen kann es teuer werden. Die Gelder sind zweckgebunden und werden natürlich für Sauberkeitsmaßnahmen in der Stadt verwendet. Seit Februar 2008 führten die WasteWatcher über 19.000 Amtshandlungen durch.</p>
<p>Aktuell gibt es 50 hauptberufliche WasteWatcher und 370 ausgebildete Mitarbeiter bei der MA 48 und MA 42, die die Kontrollfunktion im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Außendienst mitmachen. Die WasteWatcher sind sowohl in Uniform, mit Gilets als auch in zivil unterwegs. </p>
<p>Die Bilanz der WasteWatcher 2011 ist sehr beeindruckend und zeigt die Effizienz dieser Straftruppe: Im Vergleich zum Vorjahr gab es 2011 um 49 Prozent mehr Amtshandlungen und um 18 % mehr Infogespräche. Die Anzeigen nahmen sogar um 138 % zu, die Organstrafen immerhin um 76 %, bei den Ermahnungen kam es wiederum zu einer Abnahme um 12 %. </p>
<p>Diese Zahlen belegen die hohe Trefferquote der WasteWatcher und bestätigen die effiziente Einteilung der WasteWatcher an bekannten bzw. gemeldeten Hot-Spots von Verunreinigungen. Diese Zahlen beeindrucken umso mehr vor den Hintergrund, dass die Sauberkeit messbar besser geworden ist und in der Realität weniger gelittert wird, als vor Einführung der WasteWatcher 2008. </p>
<h4>Hohe Akzeptanz und Bekanntheit der WasteWatcher – hohe Auszeichnung</h4>
<p>Die WasteWatcher erfreuen sich bei der Wiener Bevölkerung großer Beliebtheit. Auch vier Jahre nach deren Einführung unterstützen 93 Prozent der Bevölkerung die Arbeit der WasteWatcher. Sie fordern weiterhin starke Kontrollen und Bestrafungen bei Verunreinigungen, lediglich 4 % lehnen diese Maßnahme ab. Nach 4 Jahren liegt die Bekanntheit der WasteWatcher bereits bei über 70 %. Beides sind sensationelle Werte für eine derartige Straftruppe. </p>
<p>Neben dem positiven Zeugnis durch die Bevölkerung gab es für die WasteWatcher 2011 auch eine hohe Auszeichnung von der Gesellschaft für Prozessmanagement: Für die gut funktionierenden Arbeitsabläufe und das Know-how im Prozessmanagement erhielten sie den anerkannten GPard-award – ein Beweis für den  kundenorientierten Ablauf in Sachen Sauberkeit. </p>
<p>Neben den Kontrollen wird es auch wieder eine Vielzahl von bewusstseinsbildenden Maßnahmen in Sachen Sauberkeit  geben, wie die alljährliche Mitmachaktion &#8220;Wien räumt auf. Mach mit!&#8221; vom 23. April bis 08. Mai 2012 oder das Mistfest im September.</p>
<h4>Aktionstage: Hohe Präsenz</h4>
<p>Seit Sommer 2008 werden auch Aktionstage organisiert, an denen in ausgewählten Bezirken zwischen 40 und 100 WasteWatcher konzentriert kontrollieren. 2011 wurden 22 derartige Aktionen durchgeführt, im Schnitt 2 pro Monat. Für 2012 sind 24 Schwerpunkttage geplant, der nächste findet beispielsweise am Samstag, dem 11. Februar  2012 im Westen Wiens statt.</p>
<p>Die MA 48 online: <a href="http://www.abfall.wien.at">www.abfall.wien.at</a></p>
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		<title>Nanosilber – schleichende Umwelt-Gefahr unter dem Deckmantel der Hygiene</title>
		<link>http://www.ullisima.at/nanosilber-%e2%80%93-schleichende-umwelt-gefahr-unter-dem-deckmantel-der-hygiene/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:31:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nikolaimoser</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben in Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem massiven Rückgang der Analog-Fotografie hat die Silberindustrie einen wichtigen Absatzmarkt verloren und versucht nun, sich mit der breiten Anwendung von Nanosilber und diversen Silberverbindungen ein neues Marktsegment zu erschließen. Während Silberverbindungen auf Grund ihrer antimikrobiellen bzw. desinfizierenden Wirkung in der Medizin seit der Antike sinnvoll eingesetzt werden und heute bei Wundverbänden und Desinfektionsmitteln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dem massiven Rückgang der Analog-Fotografie hat die Silberindustrie einen wichtigen Absatzmarkt verloren und versucht nun, sich mit der breiten Anwendung von Nanosilber und diversen Silberverbindungen ein neues Marktsegment zu erschließen.</p>
<p>Während Silberverbindungen auf Grund ihrer antimikrobiellen bzw. desinfizierenden Wirkung in der Medizin seit der Antike sinnvoll eingesetzt werden und heute bei Wundverbänden und Desinfektionsmitteln in Krankenhäusern ihre berechtigte Verwendung finden, ist der breite Einsatz von Silber bei und auf Alltagsgegenständen eine schleichende Gefahr – für Mensch und Umwelt. Die Risiken sind nicht abschätzbar, die Vorteile für die KonsumentInnen gleich null – ähnlich der Gentechnik.  Silber und seine Verbindungen wirken biozid, also keimtötend. Und so werden heute viele Alltagsprodukte zur antimikrobiellen Ausrüstung mit Mikro- oder Nanosilber beschichtet oder mit Silberverbindungen versetzt – eine Resistenzbildung ist die größte Gefahr.</p>
<p><strong>Was ist Nanosilber?</strong></p>
<p>Das Wort &#8220;Nano&#8221; leitet sich vom griechischen Wort &#8220;Nanos&#8221;, der Zwerg, ab. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter und verhält sich zu einem Meter wie der Durchmesser einer Haselnuss zu dem unseres Erdballs. Nanosilber besteht aus Partikeln im Bereich 1 – 100 Nanometer (nm).</p>
<p>In den letzten Jahren wurden neue Technologien entwickelt, um Gegenstände und Geräte des täglichen Gebrauchs, mit Nano- oder Mikrosilber zu beschichten oder mit Silberverbindungen (wie Silbercitrat oder Silberchlorid) zu versetzen. Dazu gehören z.B. Geschirrspüler, Waschmaschinen, Bettwäsche, Matratzen, Sportbekleidung, Socken, Kosmetika, Farben und Lacke, Zahnbürsten, Spielzeug, Frischhaltedosen, Schneidbretter, Kühlschränke, Reinigungsmittel, Deos, Haltegriffe in öffentlichen Einrichtungen/Verkehrsmitteln etc.</p>
<p>Dies soll etwa die Hygiene im Haushalt verbessern, den Schweißgeruch von getragenen Socken oder Sportbekleidung reduzieren, die Entwicklung von Hautpilzen hemmen, den Verderb von Lebensmitteln hinauszögern oder vor der Übertragung von Infektionen schützen. Bisher gibt es trotzdem keine einzige Studie, die belegen konnte, dass die Anzahl von Krankheitsfällen im Haushalt bei Anwendung dieser Produkte sinken würde.</p>
<h4>Risiken der Anwendung von desinfizierenden Silberformen im Alltag</h4>
<ul>
<li>Das größte Problem ist die Resistenzentwicklung: Der Einsatz von desinfizierenden Silberformen im Alltag, noch dazu in jeweils eher niedrigen, schwach wirksamen Konzentrationen, fördert die Ausbildung von resistenten Keimen. Dadurch wird Silber in seinen medizinischen Anwendungen im Krankenhaus beeinträchtigt und schließlich unwirksam. Außerdem besteht die Gefahr, dass durch die breite Anwendung von Silber auch die Vermehrung von Krankheitskeimen gefördert wird, die auch gegenüber anderen Desinfektionsmitteln und gegenüber Antibiotika resistent sind. Vor allem bei Keimen (Bakterien) mit sog. Kreuzresistenzen, die schlecht behandelbar und deshalb besonders gefährlich sind, ist dies besonders problematisch. Auch die Vermehrung dieser Keime könnte durch den breiten Einsatz von Silber gefördert werden.</li>
<li>Es gibt keine Langzeituntersuchungen über Folgen und Gefahren durch einen kontinuierlichen, langjährigen Kontakt mit Nanosilber.</li>
<li>Es gibt aber Hinweise, dass das Risiko an Allergien zu erkranken durch den allgemeinen, routinemäßigen Einsatz von antimikrobiellen Substanzen und eine übertriebene Hygiene zunimmt.</li>
<li>Aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit silberhaltigen Arzneimitteln besteht zudem der Verdacht, dass (Nano)Silber selbst allergische Reaktionen auslösen kann.</li>
<li>Silberionen sind für Wasserlebewesen sehr giftig. Jungforellen werden z.B. nach einer Studie bereits bei äußerst geringen Silberionen-Konzentrationen von nur 0,17 µg/l in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Die Ökotoxizität von Nanosilberpartikeln ist nach ersten Untersuchungen noch höher als die von Silberionen. Nanosilber wird die Wassergefährdungsklasse 3 zugeordnet. Das bedeutet: stark wassergefährdend.  Silber ist als Metall nicht abbaubar. Es reichert sich am, bzw. im Gewässerboden an.</li>
<li>Silber ist zudem ein wertvoller, sich langsam verknappender Rohstoff.  (Nano-)Silberbeschichtungen auf Alltagsprodukten können nicht recycelt werden. Somit wird hier ein wertvoller Rohstoff verschwendet.</li>
</ul>
<p><strong>Was fordert die Stadt Wien? </strong></p>
<p>Genauso wie in der Gentechnik muss das Vorsorgeprinzip unbedingt gelten. Die Risken dieser neuen Technologie sind  nicht abschätzbar, ähnlich wie in der Gentechnik. Heute sind wir ÖsterreicherInnen froh, dass wir Vorreiter gegen den flächendeckenden Einsatz sind und waren. Das muss uns bei Nanosilber auch gelingen.</p>
<p><strong>Erster Schritt – Information der Bevölkerung</strong></p>
<p>Die Bevölkerung soll darüber informiert werden, dass und welche Produkte mit Mikro- oder Nanosilber zu beschichtet sind. Verbunden mit der Empfehlung, solche Produkte nicht zu kaufen.</p>
<p>Als Hilfestellung – solange es keine Verbote oder einheitlichen Kennzeichnungsvorschriften gibt: Auf  Kennzeichungen wie Ag+, Silber, Silberionen, Nanosilber, Mikrosilber, kolloidales Silber, Bioshield achten – v.a. bei Produkten wie Geschirrspüler, Kühlschränke, Waschmaschinen, Computer, Bettwäsche, Matratzen, Sportbekleidung, Socken, Kosmetika, Farben.</p>
<p><strong>Forderungen an die Bundesregierung:</strong></p>
<ol>
<li>Für antimikrobielle Beschichtungen von verbrauchernahen Produkten sollte Österreich ein generelles Verbot auf EU-Ebene fordern.</li>
<li>Gleichzeitig soll Österreich einen Gesetzesvorschlag für einen einstweiligen Alleingang bei der EU-Kommission notifizieren.</li>
<li>Sollte sich ein Verbot aus WTO-rechtlichen Gründen nicht durchsetzen lassen, muss eine einheitliche Kennzeichnungsverpflichtung für antimikrobielle Beschichtungen von verbrauchernahen Produkten  eingeführt werden</li>
<li>Österreich soll für ein EU-weites Nanoregister eintreten – damit sind wir nicht alleine,  sondern in Gesellschaft von Staaten wie Niederlande, Belgien oder Deutschland. Damit würden die eingesetzten Nanomaterialien bei den Behörden registriert werden müssen. Damit könnten sich die Umweltbehörden zumindest Marktüberblick über eingesetzte Nanomaterialien und Produkte verschaffen.</li>
</ol>
<h4>Was macht die Stadt Wien im eigenen Bereich?</h4>
<p>Die Stadt Wien hat sich im Rahmen des Programms ÖkoKauf Wien, das zur Ökologisierung der öffentlichen Beschaffung eingerichtet wurde, in einer eigenen Arbeitsgruppe unter der Leitung der Wiener Umweltanwaltschaft mit dem Thema Nanotechnologien auseinander gesetzt. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Nano-Produkte mit – bislang völlig uneinschätzbaren &#8211; Risiken von der Beschaffung auszuschließen und risikoarme Nano-Produkte mit messbaren, ökologischen Vorteilen zu identifizieren und ihre Markeinführung gezielt zu fördern. Die bisherigen Ergebnisse sind im Internet unter dem Link http://www.wien.gv.at/umweltschutz/oekokauf/ergebnisse.html zugänglich.</p>
<p>In den Ausschreibungstexten für Weißware (Waschmaschinen, Geschirrspüler, Kühlschränke..) und Grauware (Computertastaturen) wurde ein Passus aufgenommen, dass jede Form von antimikrobieller Beschichtung unerwünscht ist. Für andere Bereiche und Produktgruppen wie Sanitärkeramik oder Textilien werden entsprechende Bestimmungen gerade geprüft. Da es keine Kennzeichnungsvorschriften für solche Beschichtungen gibt, ist eine direkte Steuerung bei der Beschaffung derzeit noch schwierig – umsowichtiger ist die Forderung nach klarer Kennzeichnung – im Sinne der KonsumentInnen und der Umwelt.</p>
<p><strong>Infos auf</strong></p>
<p><a href="http://wua-wien.at/">http://wua-wien.at/</a><br />
<a href="http://www.wien.gv.at/umweltschutz/oekokauf/ergebnisse.html">http://www.wien.gv.at/umweltschutz/oekokauf/ergebnisse.html</a><br />
<a href="http://wua-wien.at/">http://wua-wien.at/</a><br />
<a href="http://epub.oeaw.ac.at/ita/nanotrust-dossiers/dossier010.pdf">http://epub.oeaw.ac.at/ita/nanotrust-dossiers/dossier010.pdf</a><br />
<a href="http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2010/08/nanosilber_gehoert_nicht_in_lebensmittel__textilien_und_kosmetika-50963.html">http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2010/08/nanosilber_gehoert_nicht_in_lebensmittel__textilien_und_kosmetika-50963.html</a></p>
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