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89 % der WienerInnen für verpflichtenden Hunde-führschein für Kampfhunde

Zeitplan für Umsetzung und Details zum verpflichtenden Hundeführschein für Kampfhund

Verpflichtender Hundeführschein für Kampfhunde ab 1. Juli 2010
Zeitplan zur Umsetzung steht – Übergangsfrist für bestehende Kampfhunde 1 Jahr

Mit überwältigender Mehrheit von 89 % haben die Wienerinnen und Wiener bei der Volksbefragung den Vorschlag eines verpflichtenden Hundeführscheins für Kampfhunde angenommen. „Ich freue mich über die hohe Akzeptanz unseres Vorschlags und wir werden den Hundeführschein für Kampfhunde nun so schnell wie möglich umsetzen. Uns geht es um das friedliche Miteinander zwischen Mensch und Hund in der Großstadt, der Führschein ist sicher ein wesentlicher Schritt dazu. Wir wollen mit dieser Maßnahme Gefahren und auch Ängste minimieren“, so Umwelt-stadträtin Ulli Sima.

Mit 1. Juli soll der verpflichtende Hundeführschein für „Kampfhunde“ in Kraft treten. Bereits am 9. März wird im Gemeinderatsauschuss Umwelt per Initiativantrag die Novelle des Tierhaltegesetztes eingebracht, am 26. März wird sie dem Landtag vor-gelegt. Danach hat die Bundesregierung 8 Wochen Zeit, um Stellung zu beziehen. Parallel dazu sind zur Realisierung des verpflichtenden Hundeführscheins auch noch zwei Verordnungen notwendig, die einer internen und externen Begutachtung zu un-terziehen sind. Es ist dies zum einen die Verordnung über nähere Bestimmungen zum verpflichtenden Hundeführschein, zum anderen jene Verordnung, in der die hundeführscheinpflichtigen Hunde festgelegt werden.
„Wenn alles fristgerecht abläuft, kann der verpflichtende Hundeführschein für Kampf-hunde mit Anfang Juli in Kraft treten“, so Sima.

Liste der betroffenen Hunde jederzeit erweiterbar

Beim Hundeführschein müssen HundehalterInnen beweisen, dass sie ihren Hund auch in schwierigen Situationen im Griff haben. Der freiwillige Hundeführschein 2006 war der erste Schritt, um das Miteinander von Mensch und Hund in der Großstadt zu verbessern. Nun wurde von ExpertInnen eine Liste von Hunden ausgearbeitet, für die der Hundeführschein künftig verpflichtend sein wird. Zum einen wurde die
große Bisskraft dieser Hunde und die Bisshäufigkeit herangezogen. Zum anderen sind dies unter anderem auch jene Hunde, über die es bei der Tierschutzombudsstel-le häufig Beschwerden gibt und die nach Unfällen verstärkt als auffällige und aggres-sive Hunde in den Tierheimen landen.

Die nun vorliegende Liste der betroffenen Hunde ist jederzeit erweiterbar. Mit heuti-gem Stand betrifft es: Bullterrier, Staffordshire Bullterrier, American Staffordshire Ter-rier, Mastino Napoletano, Mastin Español, Fila Brasileiro, Mastiff, Bullmastiff, Tosa Inu, Pitbullterrier, Rottweiler, Dogo Argentino (Argentinischer Mastiff). Der Führschein gilt auch für Mischlinge.

„Diese Hunde machen insgesamt knapp fünf Prozent aller in Wien gehaltenen Hunde aus. Diese nicht einmal fünf Prozent sind allerdings für fast 25 Prozent aller Hunde-bisse verantwortlich“, so Sima. Zusätzlich führen Bisse dieser Hunde meist zu ver-gleichsweise schwerwiegenderen Verletzungen.

Verpflichtender Hundeführschein innerhalb von 3 Monaten

Der Hundeführschein ist innerhalb von drei Monaten ab Beginn der Haltung zu ab-solvieren. Dabei ist zu beachten, dass das Mindestalter des Hundes zum Zeitpunkt der Prüfung sechs Monate betragen muss. HundehalterInnen, die bereits jetzt einen „Kampfhund“ besitzen, müssen den Hundeführschein innerhalb eines Jahres ab In-krafttreten des neuen Gesetzes absolvieren. Die Prüfung wird im Auftrag der MA 60 durch von der Tierschutzombudsstelle speziell ausgebildete PrüferInnen abgehalten. Zur Prüfung ist eine Haftpflichtversicherungspolizze, eine Anmeldebestätigung sowie die Chipp-Nummer (alle Hunde in Österreich müssen seit 1.1.2010 gechippt sein) für den Hund mitzubringen.
Mindestalter des Hundebesitzers für die Prüfung ist 16 Jahre, er darf auch keine ein-schlägigen Vorstrafen haben.

Mehr Möglichkeiten für die Polizei – Sofortabnahme in Gefahrensituationen
Die Pläne zum verpflichtenden Hundeführschein enthalten auch verbesserte Mög-lichkeiten der Polizei zum Einschreiten und verschärfte Strafbestimmungen. Durch das in Zukunft verpflichtende Mitführen des Hundeführscheins ist es für die Polizei wesentlich einfacher festzustellen, ob der sichere Umgang mit dem Hund gewährleis-tet ist.

Wird ein Hundehalter nach Inkrafttreten der neuen Reglung mit einem Kampfhund ohne Hundeführschein aufgegriffen, kann eine relativ hohe Verwaltungsstrafe ausge-sprochen werden und die behördliche Aufforderung erteilt werden, den Hundeführ-schein binnen drei Monaten nachzubringen.

Bei HundehalterInnen ohne Hundeführschein in Gefahrensituationen kann der Hund auf Veranlassung der Polizei – neben der Verhängung von sehr hohen Verwaltungs-strafen – sofort und dauerhaft abgenommen werden.

So funktioniert der Hundeführschein: Theorie und Praxis

Grundlage für den verpflichtenden Hundeführschein ist der freiwillige, den bislang 3.000 Wienerinnen und Wiener absolviert haben. Beim Hundeführschein muss der Hundehalter zeigen, dass er mit dem Hund richtig umgehen kann. Großstadttauglich-keit und Sozialverträglichkeit von Hunden soll gefördert werden. Der Hundeführ-schein besteht aus einem theoretischen und praktischen Teil. Der theoretische Teil trägt dazu bei, das Wissen über Hundehaltung, Hundeausbildung, Verhalten des Hundes, Gesundheit und gesetzliche Verpflichtungen zu erweitern und zu festigen. Die Prüfung umfasst 150 mögliche Fragen. Aus diesen 150 möglichen Fragen wer-den mindestens 30 gestellt, 24 müssen richtig beantwortet werden. Im Anschluss an den theoretischen Teil folgt der praktische, wo getestet wird, ob die/der Hundehal-ter/in und der Hund in der Lage sind, sich in alltäglichen Situationen richtig und rück-sichtsvoll in Bezug auf andere Menschen zu verhalten. Für den verpflichtenden Hun-deführschein für „Kampfhunde“ wird nun der Praxisteil erweitert. So werden mögliche kritische Situationen wie z.B. die Begegnung mit anderen Hunden bzw. „Kampfhun-den“ trainiert.

„Mit dem verpflichtenden Hundeführschein für „Kampfhunde“ kommen wir dem Wunsch vieler Wienerinnen und Wiener entgegen, die Debatten der letzten Wochen und das überwältigende Votum bei der Volksbefragung haben dies deutlich gezeigt. Es geht uns nicht um eine Diskriminierung, wir wollen, dass Kampfhundebesitzer ihre Hunde in Griff haben. Gerade diese Hunde machen oft Angst, von ihnen verursachte Verletzungen sind leider oft schwerwiegend und es ist wohl für alle ein beruhigendes Gefühl, zu wissen, dass ein Kampfhundebesitzer künftig eine gewisse Zusatzausbil-dung mit seinem Hund hat“, so Sima abschließend.

Rückfragehinweis:

Mag.a Anita Voraberger
Mediensprecherin
Umweltstadträtin Mag.a Ulli Sima
Tel.: +43 1 4000 81353
Mobil: +43 664 16 58 655
E-Mail: anita.voraberger ( a t ) wien.gv.at
www.natuerlich.wien.at

  • D. Schöbitz

    Das darf doch wohl nicht wahr sein!

    Verbot der Schutzarbeit in Wien?

    Sie werden doch jetzt nicht harmlosen Menschen einen Sport verbieten, der jede Menge Spaß macht!
    Sie verbieten ja auch nicht das Schifahren, obwohl es schon zig Todesopfer gab!

    Bitte lassen Sie behördlich die aktiven Hundesportvereine, Hundeführer und den Charakter der betreffenden Hunde überprüfen, da bin ich völlig Ihrer Meinung.

    Ich persönlich bin eine 53jährige alleinstehende Frau.
    Seit ich mit meinem Hund Schutzarbeit mache, habe ich keine Angst mehr wenn ich z.B. nachts alleine unterwegs bin.
    Auch in meinem Haus mit Garten fühle ich mich sicherer mit einem ausgebildeten Hund.

    Auch ich habe für den Hundeführerschein gestimmt und ich werde ihn absolvieren, obwohl mein Hund nicht zu den gefährlichen Rassen gehört.

    mit freundlichen Grüßen

  • H.Beyer

    Hallo Frau Sima

    Leider kann ich ihren Hundeführschein nicht ganz folgen.
    Auf der Seite 21 Des Hundeführschein Punkt 106 darf ein Kind ab dem 14 vollendeten Lebensjahr einen Hund ohne Zustimmung der Eltern erwerben.

    Alles schön und gut aber und jetzt kommt es.
    Was ist wenn sich das Kind ein Kampfhund kauft dann darf dieses Kind laut ihren Hundeführschein den Hund gar nicht führen den es ist ja erst nach dem vollendeten 16 Lebensjahr dazu befugt den Hundeführschein abzulegen.

    Das heißt im Klartext der Hundebesitzer kann seinen Hund nicht ausführen!

    Ist hier nicht ein Fehler unterlaufen?

    Mfg.Beyer

  • Gerhard

    Nein, Nein, Nein! Aufhören! Es reicht wirklich schon und auf der Strecke bleiben letztlich doch wieder nur die Tiere, die weggegeben, weggenommen usw. werden!

  • http://malinois-by-kainz.de.tl Jasmin Kainz

    Das kann nicht Ihr Ernst sein??!!
    Eigentlich kennen Sie sich überhaupt nicht aus in diesem Sport und urteilen darüber?! Was ist das denn???
    Sie haben keine Ahnung aber wollen diesen Sport verbieten? Haben Sie sich denn schon mal darüber informiert? Ich denke nicht!
    Was ist mit den vielen Todesopfern im Straßenverkehr, möchten Sie dann das Autofahren auch verbieten??

    Mit freundlich Grüßen

  • Gerhard Roller

    Und hier haben wir schon den Salat!
    Wie aus dem Kurier von 14. März 2010 zu entnehmen ist, beginnt der Wahnsinn zwischen radikalen Hundegegnern und Hundehlatern schon und es gibt bereits die ersten gemeldeten Übergriffe. “Gemeldete!” In Wien werden nämlich fast täglich schon Hundehalter von den aufgelisteten Hunden angepöbelt bis attakiert und Das hat sich mit dieser Rassendiskrimminierung ja wirklich voll ausgezahlt. Dabei wird es noch zusehends schlimmer, wenn es wärmer wird und sich die Leute draußen nur so tummeln. Dann wird es nämlich wirklich turbulent und man kann sich dann mit den Listenrassen wohl kaum noch vor die Tür wagen! man kann dazu nur sagen: DANKE zu diesem Rassismus!!

  • http://www.von-wendlingen.de Jana Lischke

    Erstmal ein Applaus für den Hundeführerschein, sowas gibt es bei uns in einigen Bundesländern bei allen Rassen, ab einer Schulterhöhe von ich glaube 40 cm.


    Schutzarbeit
    Schutzarbeit ist eine Hundesportart, die von den Autoren/Autorinnen aus Tierschutz- und Sicherheitsgründen
    abgelehnt wird. ”

    Die Gründe hätte ich gerne im Detail, auch wenn ich aus Deutschland komme, sollten Sie mir doch diesen einen Wunsch erfüllen, um Österreich für mich als Vollblut-Schutzhundesportler, als Urlaubsland nicht zu tabuisieren.

    Ich möchte hier niemandem etwas vorwegnehmen, als “Ausländer”, aber ich glaube ganz fest daran, dass Sie mit diesem Thema und dem Versuch diesen Sport zu verbieten, gegen Wände rennen und erst Recht, wenn Sie keine Ahnung haben, was Sie da eigentlich unterbinden wollen. Sie sehen nur einen Hund der in einen Schutzarm beißt, dass das für die Hunde keinen Unterschied macht ob es sich um einen Ball oder eben diesen Ärmel handelt, weil es ein Beutespiel ist, das wissen Sie scheinbar garnicht und ich finde es doch sehr gewagt dann in so eine Richtung zu agieren.
    Zeigen Sie mir doch bitte die Stelle im Tierschutzgesetz, wo steht: Es ist verboten einen Hund in der Beutearbeit zu fördern und ihn damit auszulasten.

    Es wird mit Sicherheit in Ihrer näheren Umgebung eine Ortsgruppe des SVÖ geben, die Sie mal zu einem Training einläd um Ihnen mal den “bösen SchH-Sport” näher zubringen.

    Zitat:”Eine der am weitesten verbreiteten Dummheiten der Menschheit ist es, vorschnell über etwas zu urteilen, was sie weder selbst aus erster Hand eingehend geprüft, noch an sich selbst erfahren hat.”

    Lassen Sie´s sich nochmal durch den Kopf gehen.

    Mit freundlichem Gruß aus Deutschland

    J. Lischke

  • Dagmar Riemenschneider

    Es geht Ihnen, so scheint es mir, n i c h t um den Schutz der Bürger, sondern um Wählerstimmen. Die Mehrheit der Bürger (Wähler) hat keinen Hund und demzufolge logischerweise auch vom Schutzhundsport genauso wenig eine Vorstellung bzw Ahnung, wie Sie es mit Ihrem Youto-Auftritt sehr eindrucksvoll belegen.

    Die Aussage das Schutzdienst die Hunde scharf macht ist haltlos und absolut inkompetent.

    Schutzdienst im Rahmen des Hundesports und davon ist doch die Rede, verlangt von Hund und Hundeführer Kontrolle, Konzentration und Kompetenz. Hunde, die im Schutzdienst im Rahmen einer VPG (Vielseitigkeitsprüfung – Fährte, Unterordnung, Schutzdienst )ausgebildet werden, lernen von Ihrem Halter welches Verhalten erwünscht und welches unerwünscht ist. In einfachem deutsch, sie hören und sind kontrolliert.

    Allen Hundesportlern, die VPG-Sport betreiben nun zu unterstellen, das sie eine “Waffe” an der Leine haben (kontrolliert hin oder her) und diese Waffe böse einsetzen und nutzen, ist eine Diffamierung und Unterstellung.

    Seit Amokläufe an Schulen die Menschen schokieren und verunsichert, kämpfen Eltern und Lehrer gegen Schußwaffenbesitz in privat Händen – bisher ziemlich erfolglos und von Polikern ziemlich im Stich gelassen. Sehr geehrte Frau Sima, vielleicht könnten sie sich auf diesem Gebiet mal einsetzen, statt Probleme aus dem Hut zu zaubern, die keine sind. Bisher hat noch keine “Schutzhund”-”Waffe” solch dringlichen Probleme verursacht.

    P.S. Ihr Outfit im Youto fand ich für eine Politikerin – nuja unangemessen.
    Darfs beim nächstenmal vielleicht noch einwenig mehr Ausschnitt sein ?????

  • Monika Österreicher

    “89 % der WienerInnen für verpflichtenden Hunde-führschein für Kampfhunde”

    Bitte, das stimmt so nicht!!!

    Es waren 35,1 % gültige Stimmen, gemessen an den Wahlberechtigten. Nach Adam Riese ergibt das: 28,1 % der WienerInnen sind für einen “Kampfhunde”führschein.

    Daraus ergibt sich weiter, dass 71,9 % der WienerInnen dagegen sind bzw es ihnen einfach egal ist (denn sonst wären sie ja zur Bürgerbefragung gegangen!)!

    Bitte nicht immer Tatsachen verdrehen und falsche Angaben machen, nur weil’s grade in den Kram passt!

  • W.Norbert

    Wieder ein Politiker der ein Gesetz macht aber keine Ahnung hat über was.
    Wen ich gewusst hätte dass Politiker ein Lehrberuf ist und wo man nur Schwachsinn reden muss um viel Geld zu verdienen hätte ich das auch gemacht.
    Sie schreiben auf ihrer Hp ganz Groß 89 % der Wiener sind dafür ok wie hoch war die Wahlbeteiligung 35 %. ( Na Super )
    Und wir wissen alle wer der größte Anteil von den 35 % wahr oder?
    Sie und ihre Partei sollten lieber auf die sogenannten Wiener schauen das nicht so viel passiert wie Einbrüche und Morde.(zb: Ottakring ist ja schon so wie New York und da Wohnt der Bürgermeister na danke)
    Sie sind eine die keine Ahnung hat von den was sie sagt. Dafür ist das wieder ein Grund mehr das ich die SPÖ nicht mehr Wähle. Es ist jetzt aus mit Lustig.
    Und ihr Video ist ja auch Lustig sie sagen alle Hundesportler haben Waffen.
    Ich bin Hundesportler und ich fühle mich mit dieser Aussage von ihnen als Krimineller da gestellt.
    Ich weiß nicht ob die Wortwahl rechtens ist was sie da gesprochen haben.

  • Gerhard

    Das ist genau Das worum es sich hier dreht!
    Wählerstimmen und Verdrehung der Tatsachen, sowie wieder einmal nur in eine bestimmte Richtung orientiert. Wahreheit über Hunderassen, Hundeausbildung usw. interessiert dabei keine Seele und wenn man sich die Liste der Hundeführschein Prüfer sowie die 150 Fragen für die Theorie ansieht, weiß man ohnehin schon aus welcher Richtunmg der Wind weht und wohin Er auch führen soll!

  • http://www.hundeführschein.at lichtenegger sonja

    Hallo Tierfreunde
    Bin auf der suche nach den 150 fragen die beim
    Hundeführschein gestellt werden. Wer kann mir
    helfen?? Nicht der Hund verhält sich falsch
    sonder der Mensch der inh Führt.Bitte Leute
    lasst doch die armen Hunde in ruhe.Wir alle
    sind schon lange nicht mehr eigenständig
    denkende Menschen.Alles wird uns vorgeschrieben
    wie,was,wo, … Wir sind selbst Schuld wir lassen
    uns alles gefallen.Kein Rauchen ,keine Marmelade;
    kein Fettes essen usw. Wir sind das was wir aus
    uns machen lassen.

  • Daniel Irza

    Sehr geehrte Frau Stadträtin,

    Nun habe ich mir alle Texte bezüglich des Hundeführscheines durchgelesen.

    So konnte ich lesen, dass man für den freiwilligen Hundeführschein in Wien die Hundeabgabe in Wien entrichten muss, um dabei antreten zu können.
    Diese Textstelle findet sich jedoch im Text des verpflichten Hundeführscheines nicht mehr.

    Deshalb stellt sich mir folgende Frage: als Wiener mit Zweitwohnsitz in Niederösterreich entrichte ich die Hundeabgabe dort, wo meine beiden Bullterrier ihren Lebensmittelpunkt haben. Dies ist auch im NOe Hundehaltegesetz so vorgeschrieben. In NOe bin ich mit der älteren der Beiden (älter als 8 Jahre) vom Sachkundenachweis befreit. Mit der jüngeren (6 Jahre) sollte es kein Problem darstellen, den Sachkundenachweis erbringen zu können.

    Nun folgendes Szenario … ich fahre mit meinem Auto, mit behördlichem Wiener Kennzeichen und beiden Hunden im Laderaum zur VetMed nach Wien. Ich befürchte nun einmal nicht, dass mich gleich der erste Exekutivbeamte an der Stadtgrenze Wiens aufhalten wird. Gehe jedoch auf der Wiese vor der VetMed, mit beiden Hunden kurz Gassi. Bei diesem gasserln werde ich von einem Exekutivbeamten aufgehalten, welcher den Hundeführschein, natürlich für beide Hunde sehen möchte … wie ist die Vorgangsweise in solchen Fällen geplant?

    Das Einzige, was ich an dieser Hudriwudri-Gesetzgebung gut finde, ist, dass endlich einmal die Chippflicht und die Entrichtung der Hundeabgaben überprüft wird.

    Ansonsten sehe ich die ganze Causa als Kriminalisierung der ordentlichen Hundebesitzer. Ein Persilschein für Hundehasser. Ich traue mich derzeit in NOe nicht einmal, meine beiden auf den Feldwegen frei laufen zu lassen und halte sie immer an der Leine. Weil ich nicht weiß, welcher Jäger auf welchem Hochstand sitzt und wie wohl der meinen Hunden und mir gesonnen ist.

    Die ersten Berichte aus Wien lassen jetzt schon nichts Gutes erahnen.

  • josef kamhuber

    Kein einziger Hundebiss wir durch diesen in Gesetzte gegossenen Schwachsinn verhindert werden.
    Ist aber auch völlig egal, denn der Zweck der Übung ist erreicht. Die “Krone” (der Frau Sima ja viel verdankt – siehe Wikipedia) jubelt, die desorientierte Mehrheit applaudiert der Politikerin, die etwas für ihre Sicherheit tut.
    Alle Einwände von Fachleuten werden ignoriert,die Keszler-Hunde werden weiterbeissen, die Tierheime werden noch voller, Hundebesitzer dürfen angepöbelt werden, den inländischen Züchtern wird das Leben schwer gemacht, kranke und gestörte Hunde werden weiterhin importiert und verschleudert.
    Alles wird dem Populismus untergordnet. Ganz, ganz toll -
    herzlichen Glückwunsch Frau Sima!

    Josef Kamhuber

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