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3 Jahre WasteWatcher – ein Erfolgsmodell

3 Jahre Waste WatcherÜber 12.000 Amtshandlungen in Sachen Sauberkeit haben die WasteWatcher als Organe der öffentlichen Aufsicht seit Beginn ihrer Arbeit im Februar 2008 getätigt – heute feiern sie ihr 3-jähriges Jubiläum. Wien zählt zu den saubersten Städten der Welt, unsere Service-Angebote an die Wienerinnen und Wiener greifen und die strengen Kontrollen der Sauberkeitsspielregeln zeigen ihre Wirkung.

Die Bilanz 2010 sei sehr erfreulich, es gab um 24 % mehr Amtshandlungen und fast eine Verdreifachung der Infogespräche. Uns geht es nicht um maximale Strafen, sondern um maximale Sauberkeit. Das Geld, das die WasteWatcher bei Sauberkeitsverfehlungen einnehmen, ist natürlich zweckgebunden für Sauberkeitsmaßnahmen in der Stadt. Die Erfolgszahlen lassen sich aber nicht nur in jenen vom Amtshandlungen messen, sondern sehr konkret bei den messbaren Rückgängen von illegal abgelagertem Sperrmüll, „entführten“ Einkaufswagerln, weggeworfenen Tschickstummeln und liegen gelassenem Hundekot auf Wiens Straßen und Gehsteigen.

Amtshandlungen der Waste Watcher seit Februar 2008

Amtshandlungen der Waste Watcher 2010

WasteWatcher wirken – Zahlen belegen Erfolge

Der Erfolg der Anstrengungen in Sachen Sauberkeit ist offensichtlich, er ist nicht nur subjektiv spürbar, sondern manifestiert sich auch in beeindruckenden Zahlen bei unterschiedlichsten Verunreinigungen:

1) Sperrmüll: Minus 15 %
In Sachen illegal abgelagerter Sperrmüll konnte eine deutliche Entspannung festgestellt werden: Über 15% nahmen in diesem Bereich die Verunreinigungen ab. Von ca. 100.000 m³ im Jahr 2006 auf 84.500 m³ im Vorjahr.

2) Einkaufswagerl: Minus 37 %
Vor Start der Aktion „Saubere Stadt“ mussten 2006 noch über 30.000 illegal abgestellte Einkaufswagerln entfernt werden, so waren dies im Vorjahr knapp unter 19.000 Stk. Im Vergleich entspricht dies einer Reduktion um über 11.000 Stk.

3) Kühlgeräte: Minus 50 %
Die Anzahl der auf Gehsteigen, in Grünflächen abgestellten Kühlgeräte wurde von 2006 auf 2010 sogar halbiert. Von knapp unter 2.200 im Jahr 2006 auf ca. 1.100 im Vorjahr.

4) Hundekot: 47.200 gefüllte Sackerl täglich
Auch beim Hundekot hat sich die Situation merklich verbessert. Die Hundebesitzer nehmen das breite Angebot an Gratis-Sackerl gut an, es gibt bereits über 2.750 Gratis-Sackerl-Automaten. Über 47.200 „gefüllte“ Sackerl landen täglich in Wiens Mistkübeln, wie eine Studie im letzten Frühjahr belegte.

5) Zigarettenstummeln: Host an Tschick?
In den letzten Jahren wurde das Angebot an Papierkörben mit Aschenrohren bzw. an freistehenden Aschenrohren massiv ausgeweitet. Mittlerweile gibt es bereits 7.500 Papierkorb/Ascher- Kombinationen und hunderte freistehende Aschenrohre, beides mit dem auffälligen Slogan „Host an Tschick”.

Starke Abfallreduktion

Großes Serviceangebot der Stadt Wien

50 Hauptberufliche WasteWatcher im Dienste der Sauberkeit

Die Erfolge konnten durch die sinnvolle Ausnutzung von Synergien durch als WasteWatcher ausgebildete AußendienstmitarbeiterInnen erreicht werden, deren Anzahl stetig ausgeweitet wurde: Bei Einführung der WasteWatcher 2008 gab es 30 Hauptberufliche bei der MA 48, im Laufe der Zeit kamen weitere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der MA 48 und später auch der MA 42 hinzu. Aktuell gibt es heute 50 hauptberufliche WasteWatcher und 370 ausgebildete Mitarbeiter bei der MA 48 und MA 42, die die Kontrollfunktion im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Außendienst mitmachen.

Hohe Beliebtheistwerte der WasteWatcher

Die WasteWatcher erfreuen sich bei der Wiener Bevölkerung großer Beliebtheit. Auch drei Jahre nach deren Einführung unterstützen 87 % der Bevölkerung die Arbeit der WasteWatcher, lediglich 6 % lehnen die Kontrollorgane ab, ein sensationeller Wert für eine derartige Straftruppe. Jeder muss sich in Wien an die Sauberkeitsspielregeln halten. Wir werden natürlich auch dieses Jahr unsere Offensiven für noch mehr Sauberkeit in Wien verstärken, unser Angebot steht, es gibt keine Ausreden mehr. Neben den Kontrollen wird es auch wieder eine Vielzahl von bewusstseinsbildenden Maßnahmen geben, wie die alljährliche Mitmachaktion „Wien räumt auf! Mach mit!“ im Mai oder das Mistfest im September.

Aktionstage: Hohe Präsenz

Seit Sommer 2008 werden auch Aktionstage durchgeführt, an denen in ausgewählten Bezirken zwischen 40 und 100 WasteWatcher konzentriert Kontrollen durchführen. 2011 sind 22 derartige Aktionen geplant, im Schnitt 2 pro Monat. Die nächsten finden beispielsweise am 12. und am 26. Februar – diesmal im Westen Wiens – statt.
Die WasteWatcher sind sowohl in Uniform, mit Gilets als auch in zivil unterwegs.

  • Ernst Buchmann

    Sehr geehrte Frau Sima,

    leider kann ich Ihre Meinung nicht teilen, daß die Waste Watcher ein Erfolgsmodell sind. Vor meiner Wohnhausanlage versinkt man buchstäblich im Hundekot. An manchen Tagen liegen die Haufen im Meterabstand nebeneinander.

    MFG
    Ernst Buchmann

  • http://www.ullisima.at Ulli Sima

    Ich bitte Sie, mir Ihre Wohnadresse zu übermitteln – wir nehmen Beschwerden und Wünsche in die Routen der WasteWatcher auf. Wir adapierten diese Routen immer wieder, um in ganz Wien das Sauberkeitsniveau weiter zu heben. Zusätzlich stellen wir Hundesackerlautomaten auf, mittlerweilen über 2700 in ganz Wien, die von den Hundebesitzern gut angenommen werden. Wenn wir wissen, wo Sie wohnen, können wir gerne schauen, ob sich in Ihrer Umgebung entsprechende Automaten befinden.

  • silke stutz

    Hallo Frau Sima!
    Habe schon viel von den Waste Watchers gehört.
    Ich würde auch gern einer werden.Wie kann man es werden?
    Wo wendet man sich hin oder bewirbt sich?
    Danke

  • privat

    da habens aber offenbar vergessen mal am wienerberg im 10 bezirk hinzuschauen. dort wird es nämlich immer versandelter…auch im 10 Bezirk, Sonnleithnergasse/Gudrunstraße. Es ist einfach nur mehr grausig hier durchzugehen…..

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